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Trierischer Volksfreund vom 20. Mai 2010
Weil sich der Schweicher Jugendraum in einem katastrophalen Zustand befand (der TV berichtete), wurde der Treff innerhalb von drei Monaten neugestaltet. Gefeiert wurde dies nun mit einem Tag der offenen Tür.

Es ist geschafft: Die Jugendlichen und ihre Gäste fühlen sich im neuen Treff wohl.
TV-Foto: Katja Bernardy
Schweich. (kat) Nicht mehr wiedererzuerkennen ist seit einigen Tagen der Schweicher Jugendraum: Die Wände leuchten weiß, der frisch verlegte PVC-Boden glänzt und die Möbel sind schick und ungenutzt.
Zahlreiche Erwachsene tummeln sich am Tag der offenen Tür im neuen Treff und bestaunen das Ergebnis. Versorgt werden sie von den Jugendlichen mit selbst gebackenen Kuchen, Waffeln und Kaffe aus der neuen Küche. Für Unterhaltung zum Mitmachen sorgen die Mitbringsel des „Feuerroten Spielmobils“ vom Haus der Jugend in Konz.
„Wir sind froh, dass die Leute sich gekümmert haben, aber wir wollen noch einiges gestalten, damit wir uns auch wohlfühlen“, sagte Tim. Die Atmosphäre sei noch zu kalt, meint eine 14-Jährige. Auch Treff-Nutzerin Tine lobte das Engagement der Erwachsenen. Vor allem die schneeweißen Wände wollen die Teenager nach ihrem Geschmack gestalten. Jahrelang hatte sich der Schweicher Jugendraum in einem katastrophalen Zustand befunden. Nach der TV-Berichterstattung über den „schmuddeligen, erbärmlichen Zustand“, wie Stadtbürgermeister Otmar Rößler den Treff während einer Visite beschrieben hatte, reagierten die Stadt und der Verein „Nachbar in Not“. 6000 Euro Spendengelder nahm der Verein in die Hand, um seinen jungen Nachbarn zu helfen. Die Stadt beteiligte sich 4000 Euro.
Viel Unterstützung durch die örtlichen Betriebe.
Die Vereinsvorsitzende Maria Schuh bat erfolgreich Firmen und Privatleute um Hilfe. Zahlreiche Betriebe und ehrenamtliche Helfer packte daraufhin mit Arbeitsleistung und Material an. Mit dabei waren die Firmen Schlag (Mehring), Wiedemann, Ceramo, Fensterbau Peter Johann, Wohngarten, Elektro Laux, Elektromeister Sascha Flesch (alle aus Schweich), die Firma Christoph Hofer aus Hetzerath sowie die Helfer Werner Wallerath und Hans-Josef Farsch. Auch die städtischen Arbeiter, die Jugendlichen sowie einige ihrer Verwandten halfen mit.
„Mit der Renovierung haben wir ein Signal gesetzt, dass uns unsere Jugend wichtig ist“, betont Stadtbürgermeister Otmar Rößler. Auch Dirk Marmann, Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Schweich, freut sich, „dass eine Basis geschaffen wurde, um eine vernünftige Jugend- und Projektarbeit leisten zu können.“
Extra
Zweimal in der Woche ist der
neue Jugendraum geöffnet: Dienstags ist offener Treff von 15 bis 20
Uhr; mittwochs ist ab 15 Uhr Projekttag. Jan Kühn, Pädagogische
Fachkraft, begleitet den Treff und macht Projektangebote.
Trierischer Volksfreund vom 12. März 2010
In einem katastrophalen Zustand befand sich bisher der Jugendraum in der Alten Schule in Schweich. Doch nun hat sich einiges bewegt: Der Verein Nachbarn in Not und die Stadt Schweich investieren insgesamt 10 000 Euro in die Neugestaltung des Treffs.
Schweich. (kat) In gemeinsamer Anstrengung gründlich renoviert wird der Schweicher Jugendtreff. Firmen und Handwerker, ein Chor, Erwachsene und Jugendliche unterstützen die Arbeiten. Nach der TV-Berichterstattung über den „schmuddeligen, erbärmlichen“ Zustand reagierten der Verein "Nachbar in Not" und die Stadt Schweich. "Wir investieren 6000 Euro in die Neugestaltung des Jugendraums", sagt die Vereinsvorsitzende Maria Schuh. Auch Stadtbürgermeister Otmar Rößler hat Wort gehalten: Beim Rundgang mit dem TV durch die vergammelten Räume hatte der Stadtchef im November vergangenen Jahres bekräftigt, dass etwas passieren müsse. Jetzt nimmt die Stadt Schweich 4000 Euro in die Hand und stellt den Stadtarbeiter stundenweise zur Verfügung.
Parallel dazu ist Maria Schuh sehr rührig: Sie ist die treibende Kraft und hat bei Firmen angeklopft und um Unterstützung gebeten. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Zahlreiche Firmen arbeiten ehrenamtlich, andere billiger. Materialien wurden gespendet oder zu Einkaufspreisen verkauft.

Packen gemeinsam bei der Renovierung des Jugendtreffs Schweich an: Dirk
Marmann, Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Schweich, Jan Kühn,
pädagogische Fachkraft im offenen Jugendtreff Schweich, Christoph Hofer
ist einer der Handwerker, die mithelfen sowie Isolde Schuler und Maria
Schuh vom Verein „Nachbar in Not“.
TV-Foto: Katja Bernardy
Einige Erwachsene unterstützen die Maßnahme tatkräftig, und rund 20 Jugendliche haben bislang mitgeholfen zu entrümpeln, und sie halten den Treff besenrein. Der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Schweich hat den Erlös eines Konzerts gespendet. Ebenso lang wie die Helferliste ist die Liste der baulichen Maßnahmen: Estrich wird abgeklopft, und Böden werden verlegt, ein neues Fenster wurde gestern eingesetzt, die Toiletten werden erneuert, ein kompletter Neuanstrich steht an und, und, und. „Ein großes Möbelhaus hat uns Sonderpreise gemacht“, erzählt Maria Schuh. „Die Jugendlichen freuen sich, dass hier etwas passiert“, sagt die pädagogische Fachkraft Jan Kühn. Die jungen Leute fühlten sich endlich wahrgenommen und wertgeschätzt. Die Neugestaltung sei ein Neuanfang, meint Dirk Marmann, Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Schweich. Der Jugendtreff Schweich e.V. werde neu belebt. Marmann glaubt, dass die Renovierung das schlechte Image des Treffs - viele Eltern hatten ihren Kindern verboten, dorthin zu gehen - aufpolieren wird, "und bald eine ganz andere inhaltliche Arbeit möglich sein wird". Voraussichtlich Anfang April soll der Jugendraum wieder eröffnet werden.
Wer Zeit und handwerkliches Geschick hat oder sich nützlich machen möchte, kann am heutigen Samstag, 13. März, ab 10 Uhr mithelfen, den Jugendraum weiter neu zu gestalten.
Trierischer Volksfreund vom 26. April 2010
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Die SPD-Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel aus Schweich tritt bei der Landtagswahl 2011 als neue Direktkandidatin für den Wahlkreis 24 Trier-Schweich an. Ihre Ersatzbewerberin ist die Landtagsabgeordnete Irmgard Fürst aus Ralingen.
Longuich. (f.k.) Zur Nominierung ihrer Landtagswahlkandidatinnen und -kandidaten hatten der SPD-Kreisverband Trier-Saarburg und der SPD-Stadtverband Trier am Samstag ins Gasthaus Haubrich in Longuich geladen. Wegen einer gleichzeitig stattfindenden Anti-Atom-Kundgebung in Biblis, an der auch zahlreiche regionale SPD-Mitglieder teilnahmen, war die Wahlkreiskonferenz in Longuich mit 45 von 60 möglichen Delegierten nur mäßig besetzt. Begrüßt wurden sie von Katarina Barley (Vorsitzende der Kreis-SPD und von Sven Teuber (stellvertretender Vorsitzender Stadt-SPD). Weitere Grußworte folgten vom SPD-Bundestagsabgeordneten Manfred Nink (Kenn) und von Landtagspräsident Joachim Mertes. Mertes erläuterte die aktuelle politische Situation des Landes aus seiner Sicht. Scharf zog er dabei mit der CDU-Opposition im Landtag ins Gericht und hob das bildungspolitische Konzept der Landesregierung hervor. Der Redner bezog deutlich Stellung zum umstrittenen den B-50-Hochmoselübergang bei Zeltingen-Rachtig. „Unser Land braucht zu seiner weiteren Entwicklung dringend großräumige Straßenanbindungen“, erklärte Mertes und führte den Kritikern den vor 40 Jahren ebenso umstrittenen Hochmoselübergang bei Winningen vor. Winningen und die gesamte Region hätten von diesem Bauwerk profitiert. Darüber bestehe heute Konsens.
Vor den anschließenden Wahlgängen schlug das per Abstimmung gebildete Präsidium mit Versammlungsleiter Josef Peter Mertes die Schweicher Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel als Direktkandidatin und Irmgard Fürst aus Ralingen als Ersatzkandidatin vor. Fürst war 2009 für den in den Bundestag gewählten Manfred Nink in den Mainzer Landtag nachgerückt. Weitere Gegenvorschläge aus den Reihen der Delegierten gab es nicht.
Bei der Abstimmung fuhr Ingeborg Sahler-Fesel, die zuvor ausführlich über ihre politische Arbeit in Mainz berichtet hatte, ein klares Ergebnis ein: 42 Ja-Stimmen und dreimal Nein. Sahler-Fesel tritt damit als Direktkandidatin in die Fußstapfen von Manfred Nink, der bei der Landtagswahl 2006 im direkten Wahlgang knapp gegen seinen CDU-Kontrahenten Arnold Schmitt (Riol) unterlag und über einen Listenplatz in den Landtag kam. Ebenfalls eine deutliche Mehrheit mit 35 Ja-Stimmen bei sechs Nein-Stimmen und vier Enthaltungen erhielt Irmgard Fürst.
42 von 45 Stimmen für Politikerin aus Schweich

Die SPD-Spitzenkandidatinnen für den Wahlkreis 24: Ingeborg Sahler-Fesel (links) und Irmgard Fürst.
TV-Foto: Friedhelm Knopp
In einem weiteren Votum wurde ein Bewerber für die SPD-Landesliste gewählt. Dieser Kandidat hat 2011 die Chance, auch ohne Direktmandat der Wähler in den Landtag zu kommen. Beworben hatten sich Johannes Gorges (Osburg), Stefan Metzdorf (Gusterath) und Wulf Hauke Reusch (Trierweiler-Sirzenich). Es siegte Johannes Gorges mit 27 Stimmen, Stefan Metzdorf erhielt elf Stimmen und Wulf Hauke Reusch vier Stimmen. Extra Zum Landtagswahlkreis 24 (Trier-Schweich) zählen die Trierer Stadtteile Ehrang-Quint, Pfalzel, Biewer und Ruwer-Eitelsbach sowie die Verbandsgemeinden Schweich, Trier-Land und Ruwer. Das Ergebnis bei der Landtagswahl 2006 in diesem Wahlkreis: 43,3 Prozent für die CDU (Direktkandidat Arnold Schmitt), 41,2 Prozent für die SPD (Manfred Nink), 6,6 Prozent für die FDP (Claus Piedmont), 6,5 Prozent für die Grünen (Michael Rahe).
Trierischer Volksfreund vom 21. April 2010
Schweich. (red) Die Schweicher SPD hat bei ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Iris Hess wurde einstimmig im Amt als Vorsitzende bestätigt. Achim Schmitt wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden, Philipp Gemmel zum Schriftführer und Irmgard Blang zur Kassiererin gewählt. Als Beisitzer gewählt wurden Hans-Dieter Natus, Jürgen Bonertz, Katarina Barley, Ingeborg Sahler-Fesel und Thomas Schneider.
Wochenspiegel vom 24. März 2010
Schweich. Jetzt kann auch offiziell nach Herzenslust gekauft und gestöbert werden: Am Samstag wurde das Fachmarktzentrum am Ermesgraben feierlich eröffnet. Damit erfährt die Stadt Schweich mitsamt ihres Umlandes eine weitere Steigerung ihrer Attraktivität.
Schweich. „Dieses Projekt ist keine Selbstverständlichkeit. Für so etwas braucht man Visionen und Visionäre - wie etwa Robert Kunz als Investor“, unterstrich der Schweicher Stadtbürgermeister Otmar Rößler während der Feierstunde.

Beste Laune herrschte während der feierlichen Eröffnung unter den
Ehrengästen. Die Geschäfte waren gut frequentiert. Pastor Edwin Prim
segnete das Einkaufszentrum ein; ihm assistierte Stadtbürgermeister
Otmar Rößler als „Meßdiener“.
Fotos: Schwarz
Investor Kunz von der Fundus-Immobilien GmbH aus dem saarländischen Merzig hatte vor
sieben Jahren den Plan gefasst, am Ermesgraben ein Einkaufszentrum
entstehen zu lassen. Die Vorbereitungszeit dauerte lange, der Bau ging
zügig voran. In nur neun Monaten entstand das Einkaufszentrum. Kunz
investierte rund acht Millionen Euro. „Ich bin mir sicher, dass auch
viele Kunden von außerhalb hierher kommen und die Kaufkraft in Schweich
weiter steigen wird“, betonte Kunz. Er habe „riesiges Interesse“,
weiter in Schweich zu investieren. Der Saarländer lobte ausdrücklich
das gute Miteinander während der Planungs- und Bauphase: „Ich wurde
nirgendwo sonst in meiner Berufslaufbahn derart unterstützt wie in
Schweich.“
Die wesentliche Bereicherung für Schweich, aber auch
etwa für den Stadtteil Issel unterstrichen in ihren Reden auch Berthold
Biwer als Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Ex-Stadtchef Vitus Blang
als Wegbegleiter und „Anbahner“ des Einkaufszentrums und Uwe Reichert
von der Sparkasse Trier.
Konkurrenz zu den Geschäften in der Innenstadt bedeutet in den Augen von Otmar Rößler nicht. „Auch der
Gewerbeverein hat früh erkannt, dass hier am Ermesgraben ein weiterer
Anreiz für Schweich entsteht“, so der Stadtbürgermeister.
Netto,
Fressnapf, NKD, Tedi, Takko, Deichmann und der Drogeriemarkt DM haben
bereits ihre Läden am Ermesgraben eröffnet. Und Zuwachs steht hier
schon demnächst ins Haus. Noch für den April kündigte Investor Kunz den
Abschluss von weiteren Verträgen an. Ansiedeln wollen sich dann eine
Discount-Apotheke, ein Edelsteingeschäft sowie eine Bäckerei mit Café.
Käuferpotenzial entsteht am Ermesgraben in unmittelbarer Nachbarschaft: Insgesamt 338 private Baugrundstücke mit knapp 24 Hektar Nettobaufläche werden im Ermesgraben erschlossen. Die Infrastruktur verspricht auch abgesehen von dem Einkaufszentrum und der guten Verkehrsanbindung hier einiges. Ein Kinderspieplatz mit 5000 Quadratmeter Fläche soll entstehen. Teilweise beleuchtete Fuß- und Radwege in einer Gesamtlänge von vier Kilometern garantieren Sportmöglichkeiten direkt vor der Haustür. Die Wege werden jeweils zur Häfte asphaltiert sein, die übrigen erhalten eine sandgebundene Decke.
Trierischer Volksfreund vom 22. März 2010
Mit zahlreichen Gästen ist das Einkaufszentrum am Ermesgraben am Samstagvormittag eröffnet worden. Geschäftliches Treiben herrscht dort aber schon seit Tagen: Während draußen die offizielle Feier vor der Ladenzeile begann, gingen die Kunden bereits auf Schnäppchenjagd.
Schweich. (kat) "Nur wo Menschen sind, kann der Einzelhandel leben", sagte Investor Robert Kunz von der Fundus Immobilien GmbH aus Merzig. Er hatte vor sieben Jahren die Idee zu dem Einkaufszentrum am Ermesgraben. Nach langer Vorbereitungszeit und neunmonatiger Bauzeit wurde das Zentrum am Samstagvormittag offiziell eröffnet.
Der Saarländer betonte, dass er davon überzeugt sei, dass das neue Einkaufszentrum auch viele Kunden von außerhalb anziehen werde, "die wiederum mehr Kaufkraft in die Stadt Schweich bringen". Kunz hatte acht Millionen Euro in den Bau investiert.
Vitus Blang, der ehemalige Stadtbürgermeister von Schweich, der das Projekt während seiner Amtszeit mit auf den Weg gebracht hatte, sprach von einer großen Bereicherung für die Stadt. Stadtbürgermeister Otmar Rößler, Bürgermeister Berthold Biwer und Uwe Reichert, von der Sparkasse Trier und Vertreter des Schweicher Gewerbevereins, pflichteten den Vorrednern bei. Und Pastor Edwin Prim segnete das neue Einkaufszentrum ein.

„Messdiener“ Otmar Rößler: Der Stadtbürgermeister assistiert Pastor Edwin Prim
(rechts) bei der Einsegnung des Einkaufszentrums mit dem
Weihwasserkessel.
TV-Foto: Katja Bernardy
Kurt Heinz, Ortsvorsteher von Issel sagte dem TV, dass er in dem Einkaufszentrum auch eine große Bereicherung für den Stadtteil Issel sehe. "Dass Zentrum ist zu Fuß für die Isseler erreichbar und es hat sich in den ersten Woche gezeigt, dass die Isseler das Einkaufszentrum annehmen", sagte Heinz.
Ein Café, eine Apotheke und eine Bäckerei werden folgen.
Netto, Fressnapf, NKD, Takko, Tedi, Deichmann und ein neuer DM-Markt haben seit Anfang März im neuen Einkaufszentrum am Ermesgraben eröffnet. Drei weitere Flächen werden in den nächsten Wochen vermietet. "Nach den Osterferien werden wir die weiteren Verträge abschließen", kündigte Robert Kunz an.
Eine Discount-Apotheke, ein Edelsteinladen sowie eine Bäckerei mit Café und Terrasse sollen laut Investor dort angesiedelt werden. Doch am Samstag wurde erstmals gefeiert: Stadtkapelle Schweich begleitete den offiziellen Part musikalisch und Robert Kunz hatte für kühles Saarfürst und "Schwenker" und Würstchen gesorgt. Bier und Gegrilltes gingen für jeweils einen Euro über die Theke. Der Verkaufserlös kommt den Schweicher Vereinen zugute.
Trierischer Volksfreund vom 03. März 2010

Ministerpräsident Kurt Beck [links] ehrt Josef Peter Mertes.
TV-Foto: Friedemann Vetter
Trier. [mic] 40 Jahre im Landesdienst, davon zehn Jahre als Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion [ADD] Trier: Josef Peter Mertes hat am Dienstag im Kurfürstlichen Palais in Trier dieses Jubiläum im Kreis der Referatsleiter und Personalvertreter der Landesbehörde mit einer launigen Feierstunde begangen. Ministerpräsident Kurt Beck, der zunächst versehentlich zu "40 Jahren Parteimitgliedschaft" gratulieren wollte, besann sich eines Besseren, würdigte den "unendlichen Fleiß" des gebürtigen Trierers und bescheinigte Mertes "eine gewisse Schlitzohrigkeit, die immer mit Seriosität verbunden ist". Auch Personal-Vertreter Edgar Möller lobte Mertes`großen Elan. Es seinen "40 gute Jahre" gewesen, sagte Mertes abschließend, und: " Ich gehe hier meinem Hobby nach."
Trierischer Volksfreund vom 02. März 2010
Einerseits ist er "nur" Präsident einer Landesbehörde. Andererseits dürfte er der einflussreichste Politiker der Region sein. Wenn Josef Peter Mertes, gelernter Lehrer, promovierter Pädagoge, erfolgreicher Abgeordneter und seit 2000 Chef der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, ein Dienstjubiläum feiert, dann kommt schon mal der Ministerpräsident persönlich zur Urkundenverleihung.

Mit Blick auf den Palastgarten: Josef Peter Mertes am Fenster seines Büros
im Kurfürstlichen Palais.
TV-Foto/Archiv: Albert Follmann
Trier. (DiL) Es soll Leute geben, die dem ehrgeizigen jungen Volksschullehrer Josef Peter Mertes schon bei seiner Einstellung im Jahr 1970 eine beachtliche Karriere vorausgesagt haben. Das war seinerzeit durchaus mutig, galt doch ein Engagement für die SPD, wie es der Handwerker-Sohn in Schweich an den Tag legte, damals in Rheinland-Pfalz keineswegs als optimale Voraussetzung für eine erfolgreiche Laufbahn im öffentlichen Dienst.
Aber Mertes war zu gut und zu fleißig, um ihn zu übergehen, und als eher ideologiefreier Politiker hatte er auch nie Probleme damit, Verbindungen in gegnerische Lager zu knüpfen. Mit Plätzen in der zweiten Reihe gab es sich ohnehin ungern zufrieden, und so war er schon nach sieben Jahren Leiter einer Sonderschule, baute nebenbei seine Promotion und bastelte an seinem politischen Aufstieg, der ihn 1991 in der rheinland-pfälzischen Landtag beförderte - just in dem Moment, als seine Sozis mit Rudolf Scharping die CDU aus der Regierung jagten.
Gewiefter Taktiker auf der einen, fleißiger Aktenfresser auf der anderen Seite: Mit dieser Mischung blieb Mertes auch in Mainz nicht lange Hinterbänkler. Als Chef-Haushälter der SPD zog er seine Strippen, mit seinem guten Händchen für öffentliche Selbstdarstellung sorgte er parallel dafür, dass sein Engagement nicht gar zu sehr im Verborgenen blühte. Schon wurde er für kommende Minister-Ämter gehandelt, da schickte ihn Kurt Beck als Präsidenten der ADD nach Trier - ins Kurfürstliche Palais, den Amtssitz der alten Regional-Herrscher. Ein Ambiente, in dem sich der Bürger Mertes unübersehbar wohl fühlt, auch wenn er manche langgehegten und gepflegten äußerlichen Insignien der Machtausübung schnell ins Materiallager verbannte.
Dass er durchaus gerne herrscht, bezeugen hinter vorgehaltener Hand all die hochmögenden Oberbürgermeister und Landräte, die mit ihren defizitären Haushalten kleinlaut um seine Genehmigung antichambrieren müssen. Ein bisschen auf die Seite der Obrigkeit gewechselt ist er schon, und auch vom Reform-eifer des einstigen "Anti-Bürokraten" ist nicht mehr viel zu spüren, wenn er sich wieder mal darüber freut, noch ein paar Planstellen für seine Behörde herausgeschlagen zu haben.
Mertes im Laufe der Jahre angesammeltes Selbstbewusstsein wird auch deutlich im Umgang mit dem allgegenwärtigen Ministerpräsidenten. Es gibt nicht viele, die mit dem Patriarchen Kurt Beck vergleichbar auf Augenhöhe verkehren. Nächstes Jahr wird Mertes 65, pünktlich zur Landtagswahl. Aber falls danach der frisch aufgetragene Lack bei der CDU ab ist und Beck weiter regiert, würde wohl kein Mertes-Kenner ausschließen, dass der eine alte Fuchs den anderen überredet, noch ein, zwei Jährchen dranzuhängen.
Die Weichen dafür könnten sie heute stellen: Kurt Beck reist persönlich aus Mainz an, um die Jubiläums-Urkunde für 40 Jahre im Öffentlichen Dienst zu überreichen. Wobei Mertes, auf einen Durchschnittsbeamten gerechnet, von der Arbeitszeit her locker auf 80 Dienstjahre kommt. Der ADD-Chor singt dazu Satirisches von Ringelnatz. Vorgesehene Gesamtdauer inklusive zweier Reden: 30 Minuten. Eine Feier ganz nach dem Geschmack des Jubilars.
Trierischer Volksfreund vom 15. Dezember 2009
Der SPD-Kreisverband Trier-Saarburg hat am vergangenen Samstag im Alten Weinhaus in Schweich 70 Mitglieder geehrt: Genossinnen und Genossen, die seit 25, 40, 50 und 60 Jahren die Sozialdemokratische Partei Deutschlands unterstützen.
Schweich. (kat) Vor 60 Jahren traf Helmut Müller aus Schöndorf eine Entscheidung, die er bis heute konsequent verfolgt: Er trat in die SPD ein. Für seine jahrzehntelange Parteitreue überreichte Manfred Nink, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Trier-Saarburg und Bundestagsabgeordneter, ihm am Samstag im Alten Weinhaus in Schweich eine Urkunde und eine goldene Nadel. Ebenfalls eine Nadel in Gold und die dazugehörige Urkunde erhielten Theo Mathieu aus Neuhütten, Alfred Schmitt aus Konz sowie Anton Weber aus Hermeskeil: sie sind seit einem halben Jahrhundert Genossen. Weiter wurden 23 "Vierzigjährige" und 45 Mitglieder, die seit 25 Jahren die Volkspartei unterstützen, geehrt. Zum fünften Mal in Folge hatte der Ortsverein Schweich für den passenden Rahmen - diesmal bei Kaffee und Weihnachtsgebäck - gesorgt. Etwa die Hälfte der Jubilare war persönlich anwesend - einige Ortsvereine hatten schon die jährlich anstehenden Ehrungen übernommen.
Auch die Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel und ihr Landtagskollege Alfons Maximini sowie zahlreiche Ortsvereinsvorsitzende waren gekommen. Das Zusammentreffen nahm Manfred Nink zum Anlass, um ein Bild von der aktuellen Situation der SPD zu zeichnen: "Nach dem katastrophalen Wahlergebnis bei der Bundestagswahl wäre ein "weiter so wie bisher" für die SPD im Bund, in den Ländern und in den kommunalen Gremien die falsche Lösung." Wichtig sei, die Ursachen der verheerenden Wahlniederlage zu analysieren. "Was fehlte, war sicherlich ein Einbeziehen der Basis", meinte Nink. "Dies gilt es zu verbessern." Ein erster Schritt ist getan: Der Parteitag am 23. Januar in Fell wird geöffnet - alle Mitglieder werden eingeladen und können mitdiskutieren. Dort wird auch die Willi-Brandt-Medaille verliehen.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt:
Michael Albrecht, Newel; Reinhard Bernardy, Greimerath; Karl Blau, Irsch;
Werner Boschard, Schweich; Josef Faix, Zemmer, Claus Feller Leiwen;
Alois Hahn, Ralingen; Hermann Kaes, Aach; Heinz Kniesz, Kell; Bernard
Kopp, Newel; Friedrich Körner, Mandern; Rudolf Lamberty, Kasel; Wilhelm
Lorenz, Oberbillig; Herbert Schmitt, Mertesdorf; Harry Spieler,
Neuhütten; Friedrich Storf, Saarburg; Erika Hahn, Ralingen; Herbert
Junk, Leiwen; Reinhard Lorig, Guterath; Emil Ruf, Lampaden; Ernst
Dienhart, Klüsserath; Dieter Hector, Trier;

Foto: Jens Rieger
Seit 25 Jahren sind Mitglied der SPD:
Georg Dietz, Hermeskeil; Karl Friedrich, Föhren; Edeltraud Kemmer, Föhren;
Thomas Kolling, Neuhütten; Werner Krewer, Longuich; Raimund Schuster,
Trierweiler; Peter Valerius, Föhren; Beate Zastrau, Saarburg; Georgia
Betz, Föhren; Martin Böß, Mertesdorf; Ralf Gluding, Hermeskeil; Heinz
Hoffmann, Freudenburg; Berthold Dixius, Mehring; Christa Paulus, Kell;
Walter Rosik, Hermeskeil; Elisabeth Scholer, Konz; Marie-Luise
Wollenschein, Reinsfeld; Ludwig Bohr, Schillingen; Marion Heinz,
Föhren; Frank Hessel, Zemmer; Herbert Roth, Föhren; Wolfgang Schäfer,
Schillingen; Erwin und Karin Schorten, Schweich; Reinhold Werner,
Schillingen; Helmut Dewald, Zerf; Bernhard Hoffmann, Trierweiler;
Werner Koch, Zemmer; Gerhard Loeltgen, Schweich; Brigitte Mahiques,
Korlingen; Horst Neises, Irsch; Günter Schilz, Freudenburg; Winfried
Schmitt, Morscheid; Bernd Steuer, Irsch; Gerd Schmitt, Nittel; Andreas
Stüttgen, Mertesdorf; Walter Klinkert, Fell; Horst Wollscheid,
Trierweiler; Margot Adams, Konz; Ute Becker-Gemmel, Gusenburg; Christa
Feige, Fell; Norbert Schmitz, Gusterath; Uwe Seher, Hockweiler; Norbert
Gehlen, Thomm; Josef-Peter Wollmann, Konz.

Foto: Jens Rieger
Trierischer Volksfreund vom 06. Dezember 2009
Mehring/Schweich. (red) Die SPD in der Verbandsgemeinde Schweich hatte sich zu ihrer Mitgliederversammlung in Mehring getroffen. Die Entwicklungen in der Partei nach der Bundestagswahl war Thema einer Rede vom Bundestagsabegeordneten Manfred Nink. Rudolf Körner ist bei der anschließenden Wahl zum Vorsitzenden, Manfred Nink und Claus-Peter Feller zu dessen Stellvertretern gewählt worden. Günter Densborn ist Geschäftsführer und Katarina Barley Pressereferentin. Als Beisitzer ergänzen den Vorstand: Vitus Blang, Christel Egner-Duppich, Gerd Finger, Iris Hess, Philipp Heinz, Gerd Krewer, Simon Polotzek, Manfred Rudolf und Achim Schmitt.

Iris
Hess, Gerd Finger, Simon Polotzek, Philipp Heinz, Vitus Blang,
Katarina
Barley, Manfred Nink MdB, Christel Egner-Duppich, Rudolf Körner, Achim
Schmitt, Gerd Krewer, Günter Densborn, Sagar Schieben, v.li.
Foto: Iris Hess
Trierischer Volksfreund vom 16. November 2009
Der Isseler Cultur Verein (ICV) hat die fünfte Jahreszeit eingeläutet:
Doch mehr als die Sessionseröffnung stand Vitus Blang im Mittelpunkt des Abends.
Schweich-Issel. (kat) "Helau Assel!" ruft Sitzungspräsident Stefan Becker, und die rund 400 Narren in der ICV-Halle machen das Echo. Anfänglich tun sie sich noch etwas schwer damit, doch im Laufe des Abends gehen ihnen die "Helau, Assel!"-Rufe immer leichter von den Lippen.
Vier Stunden lang holte Becker Tänzer, Musiker, das Prinzenpaar Guido I. von Curvada und Gerhild I. von der närrischen Brunnenstraße sowie ihre "Kollegen" aus Kenn und Ruwer sowie viel lokale Prominenz auf die Bühne.
Und vor allem einer stand an diesem Abend immer wieder im Scheinwerferlicht: Vitus Blang. Erst im Sommer ist er aus seinem Amt als Stadtbürgermeister ausgeschieden, doch bereits jetzt wurde er vom IVC zum Kulturträger ernannt. "Diese Auszeichnung bekommt, wer sich im Gemeinwohl in Issel verdient gemacht hat", erklärte Laudator Kurt Heinz. Er ist ICV-Ehrenpräsident und Ortsvorsteher von Schweich-Issel.

Stolz
nahm der neue Kulturträger Vitus Blang [Mitte] die Urkunde des Cultur
Vereins entgegen, umrahmt von Gardemädchen und seiner Frau Irmgard.
TV-Foto: Katja Bernady
Und der „waschechte Asseler Jong“ habe viel für die Gemeinde getan. Blang, der dafür bekannt ist, dass er lieber im Hintergrund wirkt, war sichtlich gerührt und stolz über die Anerkennung. Auch Otmar Rössler würdigte die Verdienste seines Vorgängers: „Vitus, du hast es verdient!“
Dieser Meinung waren alle, die mit Geschenken, musikalischen und tänzerischen Beiträgen gratulierten: Erste-Sahne-Musik boten der Spielmannszug Schweich (Leitung: Markus Benk), der Schweich-Isseler Männergesangverein (Leitung: Johannes Klar) und die Stadtkapelle Schweich (Leitung: Michael Corde).
Auch die Narrengilde der Stadthusaren Schweich sowie Bruno Porten, Vorsitzender der Schweicher Feuerwehr, bedankten sich bei Blang, da er stets ein offenes Ohr für die Belange der Vereine hatte. Auch seiner Familie, vor allem Frau Irmgard, dankten die Gratulanten.
Die Isseler Frauengymnastikgruppe ließ schließlich die Hüften kreisen und verbreitete orientalische Stimmung. Das Männerballett, das deutschlandweit zu den zehn besten gehört, wischte alle Vorurteile über das Männerballett aus. Spitzenmäßig waren auch die Tänze der Gardegruppen und der Tanzpaare (Wiebke Harrenberg und Julian Porten vom SKV sowie Janis Melchiors und Marvin Becker von den Stadthusaren).
Bruno Schmitz, ICV-Vorsitzender Hermann Konz und Wolfgang Schmitz stellten auch das Motto der Session vor. „Hier sind wir daheim“ wird es in Issel während der 5. Jahreszeit heißen. Warmgeschunkelt sind sie ja schon.
Trierischer Volksfreund vom 14. Oktober 2009
Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Schweich hat allen Grund zur Freude: Ein neues Einsatzfahrzeug konnte in Betrieb genommen werden.
Schweich. (dis) "Das Vorgängerfahrzeug war in die Jahre gekommen, und wir waren dringend auf ein neues Auto angewiesen", sagt der Vorsitzende der DLRG, Gerd Loskill. Zu der Feierstunde im Rahmen des Tages der offenen Tür begrüßte er zahlreiche Gäste. Unter ihnen waren auch Bürgermeister Berthold Biwer und der Beigeordnete der Stadt Schweich, Achim Schmitt. Als Gast kam ebenfalls der ehemalige Stadtbürgermeister, Vitus Blang, der noch in seiner Amtszeit die Anschaffung des Fahrzeugs miteinleitete.

Bürgermeister Berthold Biwer (Zweiter von links) übergibt die Schlüssel für das neue
Einsatzfahrzeug an Thomas Rößler.
TV-Foto: Dietmar Scherf
Glückwünsche überbrachten auch die Vertreter von DRK und der Freiwilligen Feuerwehr. Den genauen Preis des Fahrzeuges will der Vorsitzende nicht nennen. Es soll einige Euro gekostet haben. Einen Teil der Kosten trug die DLRG selbst. Zudem fand sie private Sponsoren - auch die Verbandsgemeinde Schweich und die Stadt unterstützten die Anschaffung. "Künftig sind unsere 40 Aktiven 24 Stunden einsatzbereit und über die Rettungsleitstelle zu alarmieren", sagt Loskill. Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Schweich umrahmte die Veranstaltung musikalisch.







Fotos: Iris Hess

Foto: Marcus Stölb/ 16vor.de mehr:




Fotos: Iris Hess




Fotos: Iris Hess
Trierischer Volksfreund vom 09. September 2009
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Mit herzlichen Worten und mit etwas wehmütigem Unterton begleitete nun die Schweicher Kommunalpolitik Vitus Blang (SPD) aus seinem Amt als Stadtbürgermeister. Zehn Jahre hatte Blang die Geschicke der Stadt gelenkt.
Schweich. Das offizielle Ende der Ära "Stadtbürgermeister Vitus Blang" lag schon einige Tage zurück: In der Ratssitzung am 27. August hatte Blang seinen Nachfolger Otmar Rößler ernannt und sich dann im Saal des Alten Weinhauses zwischen die "einfachen" Ratsmitglieder eingereiht. Dies war der trocken-amtliche Führungswechsel nach den Regeln der Gemeindeordnung. Nun folgte im selben Saal die festliche Amtsentlassung des Ex-Stadtbürgermeisters, bei der sich die Schweicher Kommunalpolitik ein lockeres Stelldichein gab.
Nach einem musikalischen Auftakt der Stadtkapelle eröffnete die erste Beigeordnete Anita Kruppert den Reigen der Ansprachen. Wie ein roter Faden zogen sich durch alle Reden besonders zwei Aspekte: Blangs erfolgreiches Bemühen, "seine" Stadt Schweich nach vorne zu bringen, seine unverwechselbare Art, dies gegen mögliche Widerstände durchzusetzen und Blangs kollegiale Art des Umgangs miteinander - ohne Ansehen der Parteizugehörigkeit. CDU-Fraktionsvorsitzender Johannes Heinz sprach von der Fähigkeit, mit "dickem Fell die Dinge aussitzen zu können", dabei ein guter Kumpel zu bleiben, mit dem man nach dem Disput ein Bier oder einen Wein trinken geht. "Mit stoischer Ruhe, manchmal gepaart mit Sturheit, hat er seine Ziele erreicht", bestätigte Johannes Lehnert von der FWG-Fraktion. Blang sei Mensch geblieben und habe seine Aufgaben mit großem Bedacht erfüllt, sagte der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Schweich, Rudolf Körner. Auch der Isseler Ortsvorsteher Kurt Heinz hob Blangs "kollegiales Miteinander" hervor und kündigte eine "besondere Überraschung demnächst in der ICV-Halle" an. SPD-Fraktionsvorsitzender Hans-Dieter Natus hob einen problematischen Aspekt hervor, der sich in Blangs Amtszeit herauskristallisiert hatte: "Vitus Blang spürte den wachsenden Druck der Anforderungen zwischen Beruf und Ehrenamt. Er entschied sich letztlich für den Beruf." Sein Verzicht auf die erneute Kandidatur sei zugleich ein Plädoyer für hauptamtliche Bürgermeister in Städten von der Größenordung Schweichs. Blangs Ehefrau Irmgard, selbst Ratsmitglied, sprach von zehn schönen Jahren, die aber oft auch durch viel Ärger getrübt worden seien.
Ich scheide nicht wehen Mutes, sondern frohen Mutes", sagte Vitus Blang schließlich. Und er erklärte auch das Warum: "Heute habe ich meist um 18 Uhr Feierabend. Mein zentrales Denken ist nicht mehr auf die Stadt gerichtet - sondern da ist wieder Platz für andere Dinge. Vielleicht auch für sportliche Aktivitäten - ich würde gerne ein paar Pfunde abtrainieren."








Fotos: Iris Hess
Trierischer Volksfreund vom 02. September 2009
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Der Ortsbeirat des Schweicher Ortsteils Issel hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung nach der Kommunalwahl 2009 getroffen. Ortsvorsteher Kurt Heinz wurde im Amt bestätigt - ebenso sein Stellvertreter Johannes Lehnert. Nach der Sitzung im "Isseler Hof" erhielt der Vorstand des Turn- und Sportvereins (TuS) das Wort, der sich für die geplante Verlegung der Isseler Sportanlagen aussprach.
Schweich-Issel. Der Schweicher Stadtrat hatte im Mai dieses Jahres beschlossen, den stark sanierungsbedürftigen Sportplatz Issel an der Straße Zum Meulenwald mitsamt seiner maroden Infrastruktur aufzugeben und die Fläche als Bauland zu verkaufen. Eine Rundumsanierung würde mit 400 000 bis 600 000 Euro zu Buche schlagen, ohne jedoch etwas an der beengten Lage des Platzes zwischen den Wohngebieten zu ändern.
Als Ersatz sollen aus dem Verkaufserlös und mit Fördergeldern des Kreises neben der neuen Schweicher Kampfbahn C am Schulzentrum ein Fußball-Kleinspielfeld für Trainingszwecke und ein Sanitärgebäude entstehen (TV vom 30. Mai).
Die Planung fand auch beim TuS Issel weitgehende Zustimmung, nicht aber bei allen Bewohnern Issels. Es formierte sich emotional geprägter Widerstand. Insbesondere Eltern von Fußballbegeisterten Jungen und Mädchen protestierten und sammelten Unterschriften. Ihr Hauptargument: Die Isseler Anlage sei der sicherste Platz. Und wo sollten die Kinder in Issel künftig bolzen gehen? Der entfernte Platz in Schweich sei kein Ersatz (TV vom 14. Juli).
Im Anschluss an die Ortsbeiratssitzung am Montag hatte der TuS-Vorstand Gelegenheit, vor den Ratsmitgliedern nochmals seinen Standpunkt darzulegen. Anwesend waren auch Stadtbürgermeister Otmar Rößler und Beigeordneter Achim Schmitt.
Sportler sehen in Issel keine Perspektive mehr
TuS-Geschäftsführer Jürgen Schmitt und Vorsitzender Ferdinand Porten räumten ein, dass auch ihnen als alten Isselern der Platz ans Herz gewachsen sei - aber dies ändere nichts an der seit langem unzulänglichen Situation. Um dies zu untermauern, wies Schmitt auf die steile Entwicklung des TuS Issel hin: Von 242 Mitgliedern im Jahr 1984 auf nunmehr 650, was einer Steigerung in 25 Jahren um rund 150 Prozent entspricht. "Bei dieser Entwicklung war die überraschend frühe Entscheidung im Jahr 2004 für die neue Sportanlage C in Schweich für uns ein großes Ereignis", sagte Geschäftsführer Schmitt.
Die Vorstandmitglieder erinnerten auch an die Probleme mit den (lärmgeplagten) Anwohnern, die fehlenden Parkplätze und unzumutbaren Zuschauerbereiche bei Spielen sowie die unattraktiven Vereinsräume. Porten: "Früher haben wir nach Spielen oft noch alle zusammengesessen, aber heute zerstreut sich sofort alles. Niemand will sich da noch aufhalten."
Abschließend bekräftigen alle anwesenden TuS-Vorstandsmitglieder, dass es kein Umdenken in Sachen "alte und neue Sportanlage" geben werde. Die Unterschriftenaktion in Issel sei ohne Absprache mit dem Verein erfolgt - ein Gesprächsangebot an die Initiatoren ohne Resonanz geblieben.
Eine weitere Aussprache fand am Montag nicht statt. Stadtbürgermeister Rößler verwies aber auf ein Bürgergespräch zum Thema, das am 15. September in der ICV-Halle geplant ist.
Unterschiedliche Sichtweisen
Umfänglich hat der TuS-Vorstand erläutert, warum der mitgliederstarke und
sportlich erfolgreiche Verein mit der alten Anlage in Issel nicht mehr
weiterkommt. Der Vorstand und die Mehrheit der TuS-Mitglieder werden
schon im Interesse ihres Vereins nicht vom eingeschlagenen Kurs
abweichen, sondern die Pläne der Stadt unterstützen. Dies ändert nichts
an der Tatsache, dass Issel eine Grünanlage mit hohem Freizeitwert für
Kinder (aber auch Erwachsene) verliert. Die Protestler interessiert
nicht die Frage, wohin der TuS seinen Spiel- und Trainingsbetrieb
verlagert. Ihre Frage lautet, ob sich die Verlagerung des Sportbetriebs
nach Schweich nicht anders finanzieren lässt als durch den Verkauf und
die Überbauung einer wohnortnahen Freizeitanlage. Zwei unterschiedliche
Sichtweisen treffen aufeinander.
f.knopp@volksfreund.de
Trierischer Volksfreund vom 27. August 2009
Die Nachbarstädte Trier, Konz und Schweich wollen künftig enger zusammenarbeiten - unter anderem bei den Themen Verkehr, Wohnen, Schulentwicklung, Umweltschutz und Tourismus.
Trier: Oberbürgermeister Klaus Jensen und seine Kollegen Karl-Heinz Frieden Stadt und Verbandsgemeinde Konz), Vitus Blang (Schweich) und Berthold Biwer (Verbandsgemeinde Schweich) haben am Mittwochmittag im Beisein von Innenminister Karl-Peter Bruch im Trierer Rathaus eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
Das Land fördert die interkommunale Zusammenarbeit mit 120.000 Euro innerhalb der nächsten beiden Jahre. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf 200.000 Euro, wobei in der Verbandsgemeinde-Verwaltung Schweich eine Geschäftsstelle mit einem Mitarbeiter eingerichtet werden soll, um die Zusammenarbeit zu koordinieren.
Die Kooperation soll sich unter anderem auf die Felder Verkehr, Wohnen, Schulentwicklung, Umweltschutz und Tourismus erstrecken.
Trierischer Volksfreund vom 08. August 2009
Das Familienbündnis Römische Weinstraße in der Verbandsgemeinde (VG) Schweich bekommt immer mehr Gesicht: Erstmalig fand gemeinsam mit dem Heimat- und Verkehrsverein eine Familienwanderung statt. Das Ziel: Spiel und Spaß an der Azert-Hütte.
Schweich. (kat) Maria Schuh hatte seit Stunden geschuftet. Sie ist stellvertretende Geschäftsführerin des Heimat- und Verkehrsvereins Schweich und Vorsitzende von "Nachbarn in Not". Beide Vereine machen mit beim Familienbündnis Römische Weinstraße.
Partner von Vereinen bis Privatpersonen haben sich Anfang dieses Jahres zusammengeschlossen, um auf gesellschaftliche Entwicklungen reagieren zu können und Angebote von null bis hundert Jahren zu schaffen. Langsam wächst das Bündnis aus der Planungsphase heraus.
Konkret bedeutete dies vergangenen Donnerstag für Maria Schuh, mitzuhelfen, dass Kuchen gebacken, der Grill angeworfen, Getränke besorgt, ein Programm zugeschneidert wird und Bänke an der Azert-Hütte aufgestellt werden.
Die Resonanz belohnte das Engagement: Etwa 50 Erwachsene und Kinder wanderten von Schweich zur Hütte, spielten und klönten. "Ein schöner Ferientag", schwärmte Monika Schneider aus Mehring. Sie freute sich, "dass etwas für Familien angeboten wird", während ihre Tochter Paula (5) sich köstlich beim Bullenreiten amüsierte und Simon (2) geschickt mit den bunten Riesenbauklötzen hantierte. Möglich wurden die Spiele durch das Feuerrote Spielmobil, ein knallroter 7,5-Tonner, der durch den Kreis Trier-Saarburg tourt und alles enthält, was Kinder lieben: Hüpfburg, Kinderrodeo und Trampolin, um nur einige der Attraktionen zu nennen. "Alle Altersklassen können hier unter einen Hut gebracht werden", sagte Schneider. Auch für Rita Jung, Beigeordnete der VG Schweich, sind das Miteinander der Generationen und die Ehrenamtlichen, die sich engagieren, das A und O des Bündnisses. Den sechsjährigen Nils aus Schweich interessierte es wenig, wer im Hintergrund das Toben an der Azert-Hütte möglich gemacht hatte. "Ich finde es schön, mit meinem Cousin hier spielen zu können", sagte der Junge und huschte an den "Feller Kellergeistern" vorbei Richtung Hüpfburg. Die "Kellergeister" hatten sich mit ihren Gitarren in den Wald aufgemacht. Mit Gesängen und Saitenklängen bereicherten Conni Fournier, Emil Negelen, Roswitha Endres und Norbert Olk den Nachmittag.
Mit Blick in die gut gelaunte Runde unter den schattenspendenden Bäumen, meinte Dirk Marmann, Jugendpfleger der VG Schweich: "Mit der Aktion können wir das Bündnis präsentieren und weitere Leute finden, die sich engagieren." Denn das Bündnis lebt von den Menschen, die etwas tun.

Norbert Olk, Conni Fournier und Roswitha Enrdes von den „Feller Kellergeistern“ bereicherten den Ferientag des Familienbündnisses Römische Weinstraße mit Gesängen und dem Spiel auf der Gitarre. TV-Foto: Katja Bernardy
Weitere Infos zum Familienbündnis an der Römischen Weinstraße gibt es unter: http://www.kijub-schweich.de/lbf/index.php?id=1
oder unter Telefon: 06502/506645.
Trierischer Volksfreund vom 31. Juli 2009
Von unserer Mitarbeiterin Katja Bernardy
Seit Mai ist die Verbandsgemeinde (VG) Schweich offiziell als "Ort der Vielfalt" von der Bundesregierung anerkannt. Neben der Auszeichnung trägt das Engagement weitere Früchte: In der VG gibt es keinen Schwerpunkt von rechtsextremen Tendenzen.
Schweich. „Verbandsgemeinde Schweich an der Römischen Weintrasse - Ort der Vielfalt“ ist unter anderem auf dem Schild, das an der Eingangstür zur VG-Verwaltung in der Moselstadt hängt, zu lesen. Im Mai dieses Jahres war Dirk Marmann, Jugendpfleger der VG Schweich, nach Berlin geflogen, um die Auszeichnung entgegenzunehmen (der TV berichtete).

Jugendpfleger Dirk Marmann (links) und Rudolf Körner von der Verbandsgemeinde zeigen
Courage gegen Rechts. Dafür gab es den Titel „Ort der Vielfalt “.
TV-Foto: Katja Bernardy
Neben 93 anderen Kommunen, darunter die Stadt Trier, die Gemeinde Morbach, der Landkreis Bernkastel-Wittlich sowie der Landkreis Trier-Saarburg, nahm Marmann die Auszeichnung für das Engagement zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie und den Einsatz gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit entgegen. Dies sei eine Anerkennung für all diejenigen, die sich in dem Bereich engagiert hätten, sagt Marmann. Und das sind in der VG Schweich einige: Vereine, Institutionen, die Polizei und Schulen, ziehen an der Römischen Weinstraße an einem Strang.
So etwa fanden in der Moselstadt Informationsveranstaltungen, die sich mit der Prävention gegen Rechtsextremismus beschäftigten statt. Es gab Aktionstage mit Theatervorführungen und Workshops an allen weiterführenden Schulen zu dem Thema Vielfalt und Toleranz, und damit sind nur zwei der zahlreichen Aktionen genannt. Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Schweich habe den Titel "Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage" erhalten und setze somit ebenfalls ein deutliches Zeichen für Vielfalt und Toleranz, berichtet Marmann weiter.
"Die Vielfalt der Akteure, auch außerhalb der politischen Gremien, ist entscheidend, dass sie in der Mitte der Gesellschaft angesiedelt sind", sagt Rudolf Körner, Beigeordneter der VG Schweich.
Das Netzwerk werde immer engmaschiger. Die Frucht des Engagements lasse sich vor allem daran erkennen, dass es in der VG Schweich keinen Schwerpunkt von rechtsextremen Tendenzen gebe, sagt Marmann. "Wir sind auf dem richtigen Weg."
Die Akteure legen die Hände aber nicht in den Schoss, sondern machen kontinuierlich weiter: Das Dekanat Schweich-Welschbillig etwa plant zur Zeit ein Projekt zum Holocaust-Gedenktag im Januar 2010. In diesem Zusammenhang ist auch ein "Zeitzeugen-Projekt" mit Jugendlichen des Schweicher Jugendtreffs und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums geplant.
Trierischer Volksfreund vom 27. Juli 2009
Zugunsten des Vereins "Nachbar in Not Schweich" hat das Theaterzentrum Stierstall Schweich ein Benefizkonzert in der dortigen Synagoge veranstaltet. Zu Gast waren das "Wolfgang-Kernbach-Trio", die "Kellergeister" aus Fell, "Harmonica Sound" aus Euskirchen sowie Andreas Sittmann und Selala Serper. Sie sorgten mit Musik von Swing, über Blues und internationalen Folk bis hin zum Volkslied für beste Stimmung.
Schweich. (ae) Seit zwei Jahren engagieren sich Schweicher Bürger im Verein "Nachbar in Not" für in wirtschaftliche Not geratene Mitbürger ihrer Stadt. Ob es einer bedürftigen Familie an warmen Winterjacken für ihre Kinder, verarmten älteren Menschen an Mahlzeiten, einem plötzlich Schwerbehinderten an Mitteln zum Umbau seiner Wohnung oder jemandem unterhalb der Armutsgrenze schlicht an Mut fehlt, bei Behörden Antrag auf Unterstützung zu stellen - überall dort organisiert der Verein Hilfe. Dabei braucht er selbst Unterstützung, denn: "Was wir verteilen sind Spenden, viele Sachmittel, die die Schweicher Geschäfte geben, Geld oder ehrenamtlicher Arbeitseinsatz von hilfsbereiten Mitbürgern", sagt Vorsitzende Maria Schuh. Grund für Emil Negelen vom Theaterzentrum Stierstall, nun schon zum zweiten Mal ein Benefizkonzert für den Verein zu organisieren.
Es beginnt mit einer Überraschung: Ganz spontan hat sich das Wolfgang-Kernbach-Trio angemeldet, um für die gute Sache zu spielen. Mit Swing-Jazz-Klassikern wie "The Lady is a tramp" oder "Blue Moon" eröffnet es einen Abend, der zunächst einer Jam-Session gleicht. Mal gesellt sich Emil Negelen mit Bluesgitarre zum Trio, mal Norbert Olk als Sänger. Dann leiten beide als Folk-Duett zum Auftritt der nach ihrem Probenort, einem Winzerkeller, benannten "Kellergeistern" aus Fell über, die sie ebenfalls begleiten. Die Gruppe aus Gitarristinnen mit ansprechenden Stimmen spielt und singt ein abwechslungsreiches Repertoire aus internationalen Liedern wie "The Rose", "Dona, Dona" oder auch das von viel Applaus begleitete "Seemann lass das Träumen".
Begeistert aufgenommen wird anschließend das Mundharmonica-Ensemble "Harmonica Sound" aus Euskirchen. Die erstaunliche Vielfalt von Gospel bis Kufsteinlied, die die sechs Musikerinnen und Musiker ihren kleinen Blasinstrumenten entlocken, bewegt die Zuhörer zum Mitsummen, Mitklatschen und lauten Rufen nach Zugaben. Als i-Tüpfelchen folgt der Auftritt des Trierer Liedermachers Andreas Sittmann mit seiner Duettpartnerin Selala Serper. Mit Akustik-Gitarren "unplugged" und ausdrucksvollen Stimmen, besonders von Selala Serper, spannen sie einen Bogen von englischsprachigen Klassikern wie "Feeling Groovy" von Simon and Garfunkel, "Last Unicorn" von America oder "Its probably me" von Sting bis hin zu portugiesischer oder türkischer Folklore. Auch Reinhard Meys "Über den Wolken" darf nicht fehlen, spätestens hier singt jeder aus voller Kehle mit, die Stimmung ist blendend.

Andreas Sittmann und Selala Serper rundeten den Benefiz-Konzertabend in der Schweicher Synagoge stimmungsvoll ab. TV-Foto: Anke Emmerling
"Ein klasse Abend, hat sich wirklich gelohnt", schwärmt ein Besucher nach der Veranstaltung. Und die Musiker sindsich einig: "Beim nächsten Benefizkonzert für Nachbar in Not sind wir wieder dabei".
Kontakt und Infos zum Verein "Nachbar in Not Schweich e.V.": Maria Schuh, Telefon: 06502/980238.
Trierischer Volksfreund vom 06. Juli 2009
Von unserem Mitarbeiter Holger Teusch
Fußball, Karate, Hand- und Basketball, Tischtennis, Hockey, Leichtathletik, Fechten waren nur einige der Angebote, die am vergangenen Samstag zahlreiche Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern zum Europasportjugendtag ins Schweicher Sportzentrum lockten.
Schweich. Die Sonne brennt vom fast wolkenlosen Himmel. Wenn es einmal etwas ruhiger ist, schallen aus dem nahen Freibad die Geräusche des sommerlichen Badespaßes herüber. Ruhig ist es an diesem Samstagnachmittag im Schweicher Sportzentrum aber nur selten. Mehrere Hundert Kinder und Jugendliche sorgen beim Europasportjugendtag für einen fröhlichen Geräuschpegel. Trotz der Hitze sind die jungen Sportler mit Eifer bei der Sache. Nur ab und zu hört man den Ruf: "Trainer, mir ist so heiß. Bitte wechsele mich aus!", vom Fußball-Kleinspielfeld.
Eine Art Vielseitigkeitsschau des Sports ist der Europasportjugendtag, sozusagen Olympische Spiele im Kleinformat. Der Jugendwart des Sportkreises Trier-Saarburg, Michael Maxheim, hat Jugendliche aus dem gesamten Kreis und den Nachbarregionen eingeladen.


Judo und Weitsprung: Die beiden olympischen Sportarten luden beim Europa-Sportjugendtag zum Ausprobieren ein. TV-Fotos (2): Holger Teusch
So tritt die F-Jugend des VfL Trier beispielsweise gegen die Nachwuchsfußballer aus Bitburg-Stahl an, und im Tischtennis ist mit dem TTC Schwarzenholz ein Team aus dem Saarland dabei.
Leider sei es nicht gelungen, Teilnehmer aus den Benelux-Staaten zu gewinnen, bemerkte Maxheim in seinem Grußwort. International wird es erst, als die Tour d'Europe Fairplay am späten Nachmittag eintrifft (siehe Bericht im Sport auf Seite 19). Hineinschnuppern in unterschiedliche Sportarten ist trotzdem möglich. Auf dem Kunstrasensportplatz finden Fußballspiele statt, während auf der Rundbahn die Leichtathleten sprinten und auf dem Kleinspielfeld Handballer auf Torejagd gehen.
Die Fechter des PST Trier haben ihre Planche im Schatten einer Überdachung des Schulzentrums ausgerollt, und in den Sporthallen wird geturnt und Tischtennis gespielt. Eigentlich sind Stefan Hau und Niklas Feller Handballer beim HSC Schweich. Die beiden Jugendlichen sind aber auch an anderen Sportarten interessiert. "Ich hatte Dienst am Getränkestand und habe mir gedacht, die Kletterwand muss ich ausprobieren", erzählt der 19-jährige Stefan Hau, wie es zum Kletterduell mit seinem zwei Jahre jüngeren Vereinskameraden kam.
"Der Europasportjugendtag ist eine super Sache, die wir immer wieder wiederholen können", zeigt sich auch der Vorsitzende der Sportjugend Rheinland, Rolf Müller, begeistert. Beim nächsten Mal vielleicht auch wieder mit internationaler Beteiligung.
Trierischer Volksfreund vom 06. Juli 2009
Von Friedhelm Knopp
Startschuss für ein weiteres Großprojekt in Schweich: Am Rande des Baugebiets Ermesgraben und unmittelbar an der B 53 bei Schweich-Issel einsteht auf 5100 Quadratmetern Fläche ein neues Fachmarkt-Zentrum. Acht bekannte Filialisten haben die Räume dort bereits "fest gebucht". Auch interessierte Schweicher Einzelhandelsbetriebe sowie Schnellgastronomie können noch "zusteigen".
Schweich. (f.k.) Die Betonfundamente hatte die Baufirma Haupenthal aus Losheim/Saarland bereits gegossen, als am Freitag der Investor Fundus Immobilien GmbH aus dem Saarland zum offiziellen Baubeginn auf den Ermesgraben bat.
Durch das dort entstehende Einkaufszentrum wird der Stadtteil Issel - über die B-53-Überführung fast direkt an das Projekt angebunden - ab 2010 zu einem Einzelhandels-Faktor mit Ausstrahlung bis Trier-Ehrang und die Fidei. Sein grundsätzliches "Ja" zu dem Projekt hatte der Schweicher Stadtrat schon Anfang November 2008 gegeben (der TV berichtete)
Nach abgeschlossenem Planungs- und Genehmigungsverfahren hat das Projekt nun die konkrete Phase erreicht. Zur Feier des Baubeginns kamen die Vertreter der Schweicher Kommunalpolitik, der Ermesgraben-Erschließungsgesellschaft IRP, des Einzelhandels und der Verwaltung. Alles schien für die Eröffnungsparty auf dem Baugelände mit Umtrunk und "Fingerfood" bestens vorbereitet - nur Petrus spielte nicht mit. Der drohte in schwühl-heißer Luft mit pechschwarzen Gewitterwolken.
Kaum hatte Fundus-Geschäftsführer Robert Kunz mit der Vorstellung seines Fachmärkte-Projekts begonnen, klatschten schon die ersten dicken Tropfen auf die Versammelten nieder. Weitere Ansprachen fielen buchstäblich ins Wasser.
Doch die durchnässte Zuhörerschaft hielt aus und erfuhr, wer bereits die Verträge für die Ladenräume in der Größenordnung unterschrieben hat:
Der Lebensmittel-Discounter "Netto-Mark" (1200 Quadratmeter), die Discount-Apotheke "Easy" (300 Quadratmeter), Schuhhaus Deichmann (500 Quadratmeter), Takko-Textil (500 Quadratmeter), NKD-Textil (500 Quadratmeter, Tierfutter- und -bedarf "Fressnapf", Tedi-Markt (Ein-Euro-Artikel) und DM-Markt (850 Quadratmeter).
Nach Angaben Kunzes sind bis auf den Drogerie-Discounter DM alle Vertragspartner neu in Schweich. Lediglich der DM-Markt wird seinen bisherigen, zu klein gewordenen Standort in den Schlimmfuhren aufgeben und zum Ermesgraben umziehen.
Noch nicht belegt sind rund 380 Quadratmeter Fläche, die der Investor gerne an Schweicher Einzelhändler vermieten würde.
Mehr als 100 neue Arbeitsplätze dürften im Fachmarktzentrum am Rande des Baugebiets Ermesgraben entstehen, schätzt Robert Kunz. "Den Auftrag für die Bauarbeiten habe ich an die Losheimer Firma Haupenthal vergeben, weil wir schon bei zahlreichen anderen Projekten gut zusammengearbeitet haben", sagt der Unternehmer. Der Innenausbau gehe hingegen ausschließlich an Firmen aus der Trierer Region.
Architekt Gerd Hüter aus Pirmasens hat den eingeschossigen Einkaufskomplex geplant und konzipiert. Dazu gehören auch eine Rundum-Erschließungsstraße für Anliefer-LKW und Feuerwehr sowie weitläufige Parkplätze. Alle Geschäftsräume erhalten Gasanschluss und können nach den Wünschen des jeweiligen Mieters "maßgeschneidert" werden.
Eröffnet werden soll das Fachmarkt-Zentrum noch vor Ostern 2010. Dies klingt schnell, doch die Entwicklung war - wie die des gesamten Ermesgrabens - eine langwierige Angelegenheit. Unternehmer Kunz: "Nach dem ersten Gespräch mit Stadtbürgermeister Vitus Blang über unser Projekt habe ich anschließend in Schweich gegessen und die Rechnung noch in Deutscher Mark bezahlt."
Trierischer Volksfreund vom 22. Juni 2009
Sportflugzeug stürzt in Gebäude
Föhren. Eine solche Großübung der Hilfskräfte ist nicht alle Tage zu sehen. Das Erstaunliche ist, die Feuerwehrleute und Sanitäter scheinen ein eingespieltes und gut trainiertes Team zu sein. "Die Leute haben konzentriert gearbeitet. Es gab keine Probleme bei der Kommunikation und auch sonst keine Auffälligkeiten", sagte Alexander Loskill, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Schweich, gegen Ende der mehrstündigen Aktion. Die Freude und die Zufriedenheit über das gute Gelingen stehen ihm ins Gesicht geschrieben.





Fotos: Iris Hess
Während Hans Berg von der Verbandsgemeindeverwaltung (VG) Schweich die Gäste begrüßt und Marc Schmitt, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Longuich, die angenommene Lage erläutert, werden die Helfer in ihrem Bereitstellungsraum in Bekond alarmiert. Die Lage stellt sich wie folgt dar: Vom Tower des nahegelegenen Flugplatzes ist zu sehen, dass ein Sportflugzeug beim Landeanflug im Bereich des IRT in ein Gebäude abstürzt. Vom Tower aus ist eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Die Leitstelle in Trier löst zunächst einen Alarm für die Feuerwehren aus Föhren, Schweich und Bekond, den Wehrleiter, die Feuerwehr-Einsatz-Zentrale in Schweich, den Rettungsdienst und den Malteser-Hilfsdienst aus. Schmitt: "Die anrückenden Kräfte wissen nicht, was passiert ist oder was sie am Unfallort` erwartet." Einsatzleiter Christof Kellersch erkundet die Lage. Vermutlich werden bis zu zehn Menschen in dem brennenden Gebäude vermisst.
Zur Unterstützung werden weitere Freiwillige Feuerwehren und Hilfskräfte angefordert. Darunter sind auch Einheiten aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, der Verbandsgemeinde Ruwer, die Feuerwehr Trier, Teileinheiten des Gefahrstoffzuges Trier-Saarburg, die Technische Einsatzleitung Trier-Saarburg sowie die Schnelleinsatzgruppe (MHD Föhren und DRK Schweich). Insgesamt sind über 40 Einsatzfahrzeuge vor Ort.
Die Feuerwehrleute dringen in das Gebäude ein, retten die Menschen und übergeben sie zur weiteren Versorgung an die Sanitätsdienste.
Die Planer haben sich aber nicht mit einem Unfall zufrieden gegeben. So werden noch zwei Ereignisse angenommen und "abgearbeitet".
Im Verlauf der Rettungsmaßnahmen kommt es zu einem "Verkehrsunfall" mit fünf Fahrzeugen. Fünf Personen werden in ihren Fahrzeugen und unter Stahlteilen eingeklemmt. Außerdem werden Einheiten in Chemie-Vollschutzanzügen eingesetzt, um das Eindringen von Chemikalien in das Entwässerungssystem zu verhindern. Die Übung, an der zahlreiche Zuschauer teilnahmen, zeigt, dass die Zusammenarbeit im "Ernstfall" auch über die Verwaltungsgrenzen hinaus funktioniert.
Trierischer Volksfreund vom 03. Juni 2009
Mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk an die 25 Jahre alte Stadt Schweich wartete der örtliche Heimat- und Verkehrsverein auf: Mit viel Eigenleistung, Eigenkapital und mit Spenden hat der Verein den Platz "Am Raiffeisenbrunnen" neu gestaltet.
Schweich. (f.k.)Der Platz "Am Raiffeisenbrunnen" war "in die Jahre" gekommen und bot von der Richtstraße aus betrachtet ein unordentliches und unstrukturiertes Bild. Der 1997 von der damaligen Raiffeisenbank gespendete Bronzebrunnen - das Erstlingswerk des Schweicher Kunstschmieds Jörg Bender - verschwand teilweise hinter struppigen Strauchgewächsen.
Angesichts des traurigen Zustandes hatte sich der Heimat- und Verkehrsverein etwas Besonderes einfallen lassen: Zur Jubiläumsfeier "25 Jahre Stadt Schweich" wollte man den Platz neu gestalten und ihm wieder ein einladendes Ambiente verleihen.
Nach Plänen von Vereinsmitglied und Architekt Norbert Schuh machte sich der Verein im Frühjahr 2009 ans Werk: Zunächst musste die alte Bepflanzung mithilfe der städtischen Arbeiter entfernt, Wurzeln und alter Boden entsorgt und neue Erde herbeigeschafft werden. Dann war das Areal frei für eine Umgestaltung - und natürlich für die neue Bepflanzung. Zeitweise arbeiteten bis zu 16 ehrenamtliche "Platzgestalter" am Raiffeisenbrunnen. Insgesamt wurden 186 Arbeitsstunden von den Vereinsmitgliedern geleistet. Unentgeltliche fachmännische Unterstützung leistete auch Erich Christmann, der sich um die anfallenden Pflasterarbeiten kümmerte.
Die geleisteten Arbeitsstunden waren zwar kostenlos - doch für das verbrauchte Material im Wert von rund 8400 Euro galt dies nicht. 3500 Euro steuerte der Verein dafür aus eigener Schatulle bei. Gleichzeitig gelang es, Spender für die restlichen 4900 Euro zu finden.
Bei der feierlichen Platzübergabe im Rahmen der 25-Jahre-Stadt-Feier dankte Vorsitzende Anita Kruppert allen Mitgliedern, Spendern und Helfern, bevor sie nach einem Zwischenspiel der Stadtkapelle Schweich die Übergabeurkunde an Stadtbürgermeister Blang überreichte. Besonders hob Vorsitzende Kruppert dabei die Mitwirkung ihres Vorgängers Robert Otter hervor, der "mit vielen Ideen zu dem Projekt beigetragen hatte."
Trierischer Volksfreund vom 02. Juni 2009
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Ein denkwürdiges Ereignis feierte nun die Stadt Schweich: Vor 25 Jahren, am 30. Mai 1984, erhob der damalige Ministerpräsident Bernhard Vogel die Ortsgemeinde Schweich zur Stadt. Damit wurde das heute 6600 Einwohner zählende Schweich zur 106. Stadt im Lande Rheinland-Pfalz.
Schweich. Mit einem großen Fest am Pfingstwochenende gedachten die Schweicher des denkwürdigen Ereignisses vor 25 Jahren. Zum Eröffnungs-Festakt in der voll besetzten Synagoge begrüßte Stadtbürgermeister Vitus Blang zahlreiche Gratulanten, darunter Innenminister Karl Peter Bruch, Landrat Günther Schartz, den Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen, Vertreter der Verwaltung, der Vereine und der Kommunalpolitik. Ein besonders Hallo galt den Abordnungen aus den Partnerstädten Marsannay-La-Cote in Burgund und Moers.
"Vieles hat sich seit der Stadtwerdung getan, und vieles, was das Leben in Schweich leichter und schöner macht, ist uns heute wie selbstverständlich. Wir verdanken dies dem gemeinsamen Gestaltungswillen von Kommunalpolitik und Gewerbetreibenden", sagte Blang. Gleichermaßen sah es Minister Bruch, der meinte: "Schweich hat seine Chancen erhalten, sie genutzt und alle Möglichkeiten wirklich ausgearbeitet."
Ein launisches Grußwort sprach Josef Rohr, der erste Schweicher Stadtbürgermeister: "Ich bin stolz auf diese junge Stadt - wir Schweicher lieben den Wein und das Feiern und bleiben, was wir sind." Sicher auch gerne gekommen wäre, aber durch einen Kuraufenthalt verhindert war Rohrs Nachfolger, Günther Porten, Stadtbürgermeister von 1994 bis 1999. Sein Grußwort verlas dessen Nachfolger Vitus Blang, der dritte Bürgermeister der jungen Stadt Schweich.
Buntes Fest nach "staatstragendem" Start. Eine bleibende Erinnerung an das große Fest ist die Stahl skulptur "Baum des Lebens" auf dem Synagogenvorplatz. Der bekannte Schweicher Kunstschmied Jörg Bender hatte die 4,50 Meter hohe Stele mit beleuchtetem Glaseinsatz entworfen und geschaffen. Nach dem Festakt enthüllte Bender mit "ministerieller Unterstützung" sein neues Kunstwerk - allerdings nur ein symbolischer Kraftakt. "Das stand doch schon seit Tagen ohne Hülle da", unkten einige Umstehende.
Nach diesem "staatstragenden" Auftakt war auf den Straßen und Plätzen der Stadt das große Feiern angesagt. Die Freunde des Soul, Funk und Rock waren schon am Freitagabend beim Auftritt der "Soul Familiy" auf ihre Kosten gekommen. Sie erhielten noch ein großes Feuerwerk als Draufgabe. Für ein weiteres großes Rock ereignis vor begeistertem Publikum sorgte am Samstagabend "We Rock" aus Köln, eine Formation aus Mitwirkenden des Kölner Queen-Musicals.
Zur "Feier in der Feier", wurde die Übergabe des vom Heimat- und Verkehrsverein neu gestalteten Raiffeisenplatzes im Herzen Schweichs (ausführlicher Bericht dazu folgt).


















































Mainz 04. März 2009

Im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit gehen Frauen seither alljährlich an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordern.
„Vieles hat sich im Laufe der Jahre verändert. So haben Mädchen in Sachen Bildung mittlerweile aufgeschlossen und in manchen Bereichen die Jungen überholt. Doch diese Entwicklung setzt sich bei der beruflichen Karriere leider nicht fort. Es geht in Fragen der Gleichstellung nach wie vor um eine höhere Beteiligung von Frauen in der Politik, um die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, um gleiche berufliche Entwicklungschancen und Löhne. Hinsichtlich der Gleichberechtigung von Frauen und Männernbesteht also noch immer Handlungsbedarf“, erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Jutta Steinruck.
Die SPD-Landtagsfraktion nutzt den Internationalen Frauentag, um politisch interessierte Frauen heute zu einem abwechslungsreichen Informationstag nach Mainz einzuladen. „Wir möchten Frauen einen Einblick in die politische und parlamentarische Arbeit vermitteln. Sie erhalten die Gelegenheit, mit Landtagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen, eine Plenarsitzung zu besuchen und sich über die Möglichkeiten, die die Politik Frauen bietet, zu informieren. Wir wollen Frauen Mut machen und sie darin unterstützen, sich aktiv in der Politik zu engagieren. Denn noch nie gab es so viele gut qualifizierte und motivierte Frauen wie heute. Sie haben der Politik viel zu bieten und wir finden, dass dieses Potenzial genutzt werden muss“, betont Steinruck.
Im März 1911 wurde in Deutschland zum ersten Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Weltweit gehen Frauen seither alljährlich an diesem Tag an die Öffentlichkeit, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie für ihre Rechte eintreten und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern fordern.
Verleihung der Wilhelm-Dröscher-Medaille an Dr. Josef Peter Mertes
beim Außerordentlichen Regionalverbandsparteitag Rheinland
in Mühlheim-Kärlich am 07. Februar 2009

Vorsitzende Iris Hess gratuliert
Ministerpräsident Kurt Beck zum 60. Geburtstag

Trierischer Volksfreund vom 03. Februar 2009
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Ein enger und gewachsener Ortskern, wie beispielsweise hinter der Schweicher Pfarrkirche, hat sicher seinen städtebaulichen Reiz. Allerdings stammen die verwinkelten Gassen aus einer Zeit vor der Motorisierung. Und wenn sich dort ein Kindergarten und ein Altenheim das knappe Stellplatzangebot teilen müssen, kann es schon einmal eng werden.
Schweich. Die längste Zeit des Tages liegt die Klosterstraße zwischen den Eingängen zum Kindergarten (Kiga) St. Martin und Altenheim St. Josef ruhig und beschaulich da. Die wenigen Parkplätze vor den beiden Einrichtungen sind weitgehend belegt. Beim Haus St. Josef klärt ein Schild die Besitzverhältnisse: "Nur für Mitarbeiter des Altenheims." Einladend auf Parkplatzsucher wirken auch die Stellflächen einer Heißmangel in unmittelbarer Nachbarschaft des Kiga. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich dabei um Privatgelände handelt und die Flächen den Heißmangel-Kunden vorbehalten sind - oder sein sollten.
Mit der Stille auf der Klosterstraße ist es jedoch an Werktagen zwischen 11.45 und 12 Uhr schlagartig vorbei. Dann naht die Mittagszeit, und mit ihr nahen Muttis, Vatis oder Großeltern, um ihre Kiga-Kinder über Mittag nach Hause zu holen. Selbstredend reisen die meisten von ihnen mit dem PKW an, und da viele zur gleichen Zeit eintreffen, bricht in der Klosterstraße das Chaos aus.
In Minutenschnelle sind die Straßenränder bis an die Einmündung Mathenstraße mit Autos zugestellt. Auch den Heißmangel-Parkplatz erwischt es. Während die einen schon ihre Kleinen auf den Kindersitzen anschnallen, suchen die Nachzügler noch eine Kurzzeit-Bleibe für ihre Vehikel. Perfekt wird das Durcheinander durch die Rückfahrer: Weil sich die meisten mit dem Wagen nicht geradeaus durch die immer enger werdende Klosterstraße in Richtung Kirche/Brückenstraße "quetschen" wollen, wird auf engstem Raum gewendet und der Rückweg "gegen den Strom" angetreten. Um fünf nach zwölf hat sich der Spuk wieder aufgelöst - auf der Klosterstraße herrscht erneut Ruhe.
"Wir haben zurzeit 85 Kinder, davon 30 mit Ganztagsbetreuung über die Mittagszeit. Der Rest wird Mittags von den Eltern abgeholt - und dies meist mit dem Auto", erklärt Kiga-Leiterin Claudia Berweiler. Das Problem seien einfach die fehlenden Parkplätze zwischen Kindergarten und Altenheim. Und auch die engen umliegenden Straßen böten keine Ausweichmöglichkeiten.
"Wenn ich morgens kurz vor Kindergartenbeginn zur Arbeit fahren will, komme ich oft nicht vom eigenen Grundstück", erklärt Anrainer Mario Reh. Und zur Mittagspause folge dann das umgekehrte Spiel.
Verwaltung und Politik haben das Problem erkannt, aber noch nicht gebannt. Die engen Verhältnisse hinter der Pfarrkirche sind Fakt - zudem ist eine Erweiterung des in kirchlicher Trägerschaft geführten Kindergartens St. Martin im Gespräch. Dennoch will die Stadt versuchen, die Situation zu verbessern. Stadtbürgermeister Vitus Blang: "Das gesamte Viertel muss verkehrstechnisch ,ertüchtigt' werden. Wir werden die Sache nun mithilfe eines Planungsbüros angehen."
Bei einer Ortsbegehung am 28. Februar wird sich der Bauausschuss der Stadt Schweich zusammen mit Vertretern eines Planungsbüros über die Situation in der Klosterstraße informieren.
Von Friedhelm Knopp
Quadratur des Kreises
Die
Parknot und ihre Lösung am Kindergarten St. Martin gleicht der
Quadratur des Kreises: Da ist eine zentral gelegene Einrichtung in
Ortsmitte und von allen Seiten gut erreichbar, doch vor dem Anwesen
wird es eng. Das Problem wäre keines, würden alle jungen Familien mit
kleinen Kindern im unmittelbaren Dunstkreis ihres Kiga wohnen. Das mag
in den 70er-Jahren, als das Haus errichtet wurde, vielleicht noch der
Fall gewesen sein. Doch die heutige Familie ist in der Regel auf das
Auto angewiesen. Was also tun an der Klosterstraße? In größeren Städten
rückt man dieser Frage mit millionenteuren Bauten zu Leibe: Mit
mehreren (Park-)Geschossen in die Tiefe und einem Parkhaus obendrauf.
Nein, keine Sorge, für ein Parkhausmonster hinter der Kirche St. Martin
soll hier nicht geworben werden. Wäre auch absurd in dieser Umgebung
und ohnehin unbezahlbar. Experten sollen sich nun der Sache annehmen.
Auf die Lösung kann man gespannt sein - sofern sie eine finden.
f.knopp@volksfreund.de
Trierischer Volksfreund vom 13. Januar 2009
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Nun ist es amtlich: Ab dem Schuljahr 2009/2010 wird Schweich zum Standort für ein staatliches Gymnasium. Gestern überreichte die Ministerin für Bildung, Jugend und Kultur, Doris Ahnen, die Organisationsverfügung zum Aufbau dieser Schule an Landrat Günther Schartz. Auch der Name steht schon fest: "Stefan-Andres-Gymnasium".
Schweich. Zu der Feierstunde im Saal der Verbandsgemeindeverwaltung Schweich begrüßte der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, Josef Peter Mertes, die Vertreter der Landes- und der örtlichen Kommunalpolitik, Vertreter des Kreises und der Verwaltung, zahlreiche Schulleiter und die Mitglieder der Planungsgruppe. Diese waren schon seit Wochen mit der Konzeption des neuen dreizügigen Gymnasiums befasst.
"Die Einrichtung eines dreizügigen Gymnasiums im Schweicher Stefan-Andres-Schulzentrum beruht auf einer genauen Bedarfsanalyse", erklärte die Ministerin. Sehr erfreulich sei zudem der damit einhergehende Aufbau einer gemeinsamen Orientierungsstufe in den Klassen fünf und sechs der künftigen Realschule plus und des neuen Gymnasiums. Ahnen: "Aus pädagogischer Sicht ein nach wie vor wegweisendes Konzept."
ADD-Präsident Mertes und Landrat Günther Schartz sprachen übereinstimmend von einem "lange gehegten Schweicher Wunsch", den man nun im Rahmen der Schul-Neuordnung des Landes "in extrem kurzer Zeit" habe verwirklichen können. Und der Bedarf in Schweich sei höher denn je. Mertes: "Die Übergangsquoten zu den Gymnasien steigen nach wie vor stark an. Der Großteil der Grundschulkinder aus dem nördlichen Kreisgebiet wechselt an die Trierer Gymnasien, die mittlerweile ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben."
Für den Kreis Trier-Saarburg sei mit diesem Tag die Arbeit jedoch noch nicht beendet, erklärte Landrat Schartz. Zwar habe man die Voraussetzungen für den Unterrichtsbeginn in den Räumlichkeiten des Schweicher Schulzentrums geschaffen, aber mittelfristig müsse vielleicht über bauliche Erweiterungen nachgedacht werden, denn "wir rechnen mit wachsenden Schülerzahlen".
Bürgermeister Berthold Biwer sprach von einem "guten Tag für die Verbandsgemeinde Schweich". "Wir werden dieses Gymnasium auch als unsere Schule betrachten und als Verbandsgemeinde unseren Beitrag leisten, um die Sache zum Erfolg zu bringen", betonte Biwer.
Der Schweicher Stadtbürgermeister Vitus Blang sah in der Einrichtung des Gymnasiums einen "Image-Gewinn für die Stadt" und hoffte, dass sich dieser gewichtige Posten auch als Standortvorteil auswirken könne - als Standortvorteil für die nach wie vor angestrebte Anerkennung Schweichs als Mittelzentrum.
Einer langen Namensdiskussion um das neue Gymnasium ist der Kreis übrigens zuvorgekommen. "Da es im Stefan-Andres-Schulzentrum liegt, wird es auch so heißen. Alles andere wäre verwirrend", erklärte Landrat Schartz und präsentierte den Anwesenden gleich das neue Namensschild.

Name und Schild schon Vorhanden (von links): Bildungsministerin Doris Ahnen, Landtagsabgeordneter Manfred Nink, Landrat Günther Schartz und Bürgermeister Berthold Biwer nach der Feierstunde in Schweich. Foto: Friedemann Vetter
Mit der Organisationsverfügung ordnet die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion im Einvernehmen mit dem Kreis Trier-Saarburg die Einrichtung eines dreizügigen Gymnasiums an. Schulträger wird der Kreis Trier-Saarburg sein. Das Land Rheinland-Pfalz stellt die Lehrkräfte und trägt die damit verbundenen Personalkosten. Die Sach- und Gebäudekosten sind vom Schulträger - also dem Kreis - zu tragen. Der Kreis ist zudem für die Schülerbeförderung verantwortlich. (f.k.)
Trierischer Volksfreund vom 27. Dezember 2008
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Wie auch immer am 7. Juni die Wahl um das Amt des Schweicher Stadtbürgermeisters ausgeht: Der künftige Amtsinhaber wird in keinem Fall mehr Vitus Blang heißen. Seit zehn Jahren hatte der gelernte Krankenpfleger aus Schweich-Issel die Geschicke der Stadt gelenkt. Doch erneut antreten will der SPD-Mann nicht mehr - obwohl ihm in diesem Fall die Wiederwahl sicher wäre.
Schweich. "Ich stehe zu meinem Nein. Jeder, der 2009 für dieses Amt kandidiert, soll wissen, dass er nun ,Gefahr läuft', tatsächlich gewählt zu werden", sagt Vitus Blang, der nur noch als einfaches Mitglied für Stadt- und Verbandsgemeinderat kandidieren will. Einen sicheren Amtsbonus-Inhaber Namens Blang, dem man getrost als "Pro-Forma-Kandidat" entgegentreten könne, werde es nicht mehr geben.
Seit zehn Jahren an der Spitze einer lebhaften 7000-Einwohner-Gemeinde - warum nicht noch fünf Jahre dranhängen, zumal die Wiederwahl so gut wie sicher wäre? Der 56-Jährige winkt ab und sagt: "Ich verbinde mit diesem Amt bestimmte Erwartungen. Es sind Erwartungen, die ich in den kommenden fünf Jahren nicht mehr mit der Intensität erfüllen kann wie bisher."
Ehrenamtlicher wird zur Hälfte vom Beruf freigestellt
Dies liege einfach daran, dass die Nebenbedingungen für den ehrenamtlichen Stadtbürgermeister, der auch einen Hauptberuf habe, einfach nicht mehr stimmten. Kein spezifisch Schweicher Problem sei dies, sondern in allen kleinen Städten mit ehrenamtlichem Stadtoberhaupt zu beobachten. Nach dem Gesetz werde der ehrenamtliche Stadtbürgermeister zur Hälfte von seiner Berufstätigkeit freigestellt. Dies reiche jedoch nicht aus, wenn man in wichtigen Fragen ständig mit Verwaltungen und Institutionen korrespondieren müsse. Die seien schließlich nur tagsüber und zur Hauptarbeitszeit erreichbar.
Blang: "Schon bei meinem Amtsantritt 1998 hat Mainz versprochen, hieran etwas zu ändern. Doch geschehen ist bisher nichts."
Trotzdem hält er nichts davon, das Stadtbürgermeisteramt mit einem Berufsbeamten zu besetzen, denn dann "wird es für den Ehrgeizigen nur zum Karrieresprungbrett und für den Phlegmatiker zum Abstellgleis". Seiner Meinung nach sollte im Interesse der kleinen Städte am Ehrenamt festgehalten werden - aber die Rahmenbedingungen müssten verbessert werden. Und das Kommunalamt als nettes Betätigungsfeld für rüstige Rentner, das könne auch nicht die Lösung sein. "Das funktionierte früher vielleicht einmal. Doch heute sind die Ansprüche dafür zu komplex", sagt Blang.
In seiner nun auslaufenden Amtszeit hat Vitus Blang Spuren hinterlassen. Er selbst stellt die Verwirklichung des Baugebiets "Ermesgraben" oben an. Blang: "Die Sache so aufzustellen, dass sie ein privater Investor übernehmen konnte, und die Überzeugungsarbeit in den Gremien, dass dies der richtige Weg sei, war für mich der persönlich wichtigste Erfolg." Er erinnert sich an seine Eröffnungsrede zum Amtsantritt 1999 und was daraus umgesetzt wurde: Der Bau der Kreisel, die Ganztagsschulen, Schweich als Gymnasialstandort, der Synagogen-Vorplatz, die Sportanlage und die Ortsentlastungsstraße.
"Die Straße haben wir einfach selbst in die Hand genommen, sonst gäbe es sie heute noch nicht. Wie in Konz-Könen, wo noch immer die Forderungs-Schilder stehen und sonst nichts", lacht Blang.
Seinem noch unbekannten Nachfolger wünscht er viel Erfolg bei den künftigen Projekten und Durchhaltevermögen bei den repräsentativen Aufgaben. Gedanken über die Wochend-Gestaltung eines Stadtbürgermeisters müsse der sich jedenfalls nicht machen.
Steigende
Ansprüche an das Ehrenamt des Stadtbürgermeisters bei unveränderten
Rahmenbedingungen: Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen
Berufsleben und Stadtbürgermeisteramt haben Vitus Blang zum Rückzug
bewogen. Nicht, weil es ihm zuviel wurde, sondern aus der Überzeugung
heraus, den Ansprüchen nicht länger gerecht werden zu können.
Entsprechend groß sind die Fußstapfen, in die sein Nachfolger wird
treten müssen. Dem Gesetzgeber in Mainz sollte es zu denken geben, wenn
ein ehrenamtlicher Amtsinhaber verzichtet, weil er seine Aufgabe zu 100
Prozent ernst nimmt. Wer immer die ehrenamtliche Nachfolge in Schweich
antritt - einen Spaziergang hat er nicht zu erwarten. Dessen sollten
sich die demnächst um die Nachfolge ringenden Kandidaten bewusst sein.
f.knopp@volksfreund.de
Trierischer Volksfreund vom 11. Dezember 2008
Von unserem Redakteur Albert Follmann
Bald wird die Stadt Schweich die 7000-Einwohner-Marke "geknackt" haben: Allein 338 neue Baustellen werden im Baugebiet "Ermesgraben" geschaffen. Am Mittwoch begann die Erschließungsphase mit dem "ersten Spatenstich".
Schweich. Kein Wunder, dass die Festredner beim ersten Spatenstich für das Baugebiet "Ermesgraben" am Mittwochmorgen viele Superlative in den Mund nahmen. Nicht weniger als 338 Baustellen werden auf dem Areal zwischen Schweich und Issel geschaffen; in einigen Jahren wird die junge Moselstadt, die 2009 ihr 25-jähriges Bestehen feiern wird und zurzeit rund 6600 Bewohner hat, die 7000 Einwohner-Grenze überschritten haben.

Geben
mit dem Spatenstich den offiziellen Startschuss für das Baugebiet
„Ermesgraben“ (von links): Bürgermeister Berthold Biwer,
Sparkassen-Vorstand Günther Passek, Sabine Lichtenthal-Lauer
(Katasteramt), Sparkassen-Filialdirektor Uwe Reichert,
Stadtbürgermeister Vitus Blang, IRP-Geschäftsführer Jürgen Leif und Uwe
Klein (K&L-Druck).
Foto: Iris Hess
Das Umlegungsverfahren "Ermesgraben" gehört zu den größten Verfahren im Land. Auch die von der Stadt mit der Erschließung beauftragte "Immobilien-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH" (IRP) habe noch kein größeres Baulandprojekt abgewickelt, sagte Geschäftsführer Jürgen Leif. "Um dieses Investitionsprogramm wird Sie die ganze Region beneiden", meinte er, und machte folgende volkswirtschaftliche Rechnung auf: Die Investitionssumme für die Erschließung und den Bau der Häuser wird etwa 90 Millionen Euro betragen.
Von einem Impuls für die heimische Wirtschaft, der in Zeiten der Finanzkrise noch an Wichtigkeit gewinne, sprach Stadtbürgermeister Vitus Blang. Durch den Erschließungsvertrag werde der Schweicher Haushalt von Kosten "in Millionenhöhe" entlastet. "Es ist ein Riesenprojekt, das für die positive Weiterentwicklung von Schweich sorgen wird", ist Verbandsbürgermeister Berthold Biwer überzeugt. Und auch Sparkassenvorstand Günther Passek (die Sparkasse ist Finanz-Partner der IRP) unterstrich die Wichtigkeit des Projekts: "Ist das erste Haus einmal da, wird allen Schweichern deutlich, dass sich hier etwas bewegt."
Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2010 sollen die Grundstückseigentümer mit dem Bau ihrer Eigenheime beginnen können. Im nördlichen und südlichen Teil des Baugebiets sollen Mischgebietsflächen ausgewiesen werden; ein Investor für den Süden ist bereits gefunden. Dort soll ein Einkaufszentrum gebaut werden; auch eine Seniorenresidenz ist geplant.
Im Sommer 2009 sollen alle Grundstückseigentümer, Anlieger und Bauinteressenten zu einem "Bergfest" im Ermesgraben eingeladen werden, damit sie die Fortschritte im Baugebiet begutachten können.
Meinung
Ganz
Deutschland stöhnt unter der Finanz- und Wirtschaftskrise. Ganz
Deutschland? Nein! In Schweich ist man optimistisch. Die Moselstadt
schwimmt gegen den Strom, ist beliebt als Einkaufs- und Wohnort. Da
passt der "Ermesgraben" ins Bild: Eine bessere Konjunkturspitze als 338
neue und begehrte Baustellen kann es kaum geben. Davon wird die
Wirtschaft der ganzen Region profitieren. Nicht zu unterschätzen ist
auch, dass mit Schweich und Issel zusammenwächst, was zusammengehört.
Keine Frage: Schweich ist ein Mittelzentrum, auch wenn man davor in
Mainz die Augen verschließt.
a.follmann@volksfreund.de
EXTRA: Baugebiet "Ermesgraben" Größe: 40 Hektar, davon 24 Hektar Netto-Baufläche Investitionsvolumen Erschließung: 17,5 Millionen Euro Baustellen: 338, davon für Geschosswohnungsbau 4 Grundstückseigentümer: 400 Grundstücksgrößen: 340 bis 1000 Quadratmeter Quadratmeter-Preis erschlossen: ab 150 Euro


Lebendiger Adventskalender im Weißdornweg 23 am 08. Dezember 2008. Der Erlös ist für den Verein "Nachbar in Not Schweich e.V."



Trierischer Volksfreund vom 07. Dezember 2008
Von unserer Mitarbeiterin Sandra Blass-Naisar
Den Adventskalender der etwas anderen Art pflegen die Anwohner des Neubaugebietes Madell III in Schweich: Abend für Abend treffen sie sich zu einer besinnlichen Adventsstunde vor einem weihnachtlich beleuchteten Fenster.
Schweich. In einer Terracotta-Schale lodert ein kleines Feuer, der Geruch von Glühwein steigt in die Nase, Kinder lachen und bestaunen ein liebevoll gebasteltes Fenster mit den drei Weisen auf dem Weg zur Krippe. An diesem kalt-ungemütlichen Winterabend haben sich an die 30 Nachbarn vor dem Haus der Familie Jordan im Weißdornweg eingefunden, um gemeinsam zu singen und Geschichten zu hören. "Die Tage werden kürzer, die Abende länger und die spontanen Kontakte zu Nachbarn und Bekannten im Wohngebiet werden seltener", sagt Initiatorin Birgit Kiel-Jordan und freut sich, den Brauch vieler Dörfer jetzt auch in Schweich lebendig zu gestalten.
Während Mattes und Felix auf der Trompete "Alle Jahre wieder" spielen, zupft die kleine Katharina ihrer Mama beharrlich an der Jacke, weil sie auch "so ein Türchen vom Adventskalender" aufmachen möchte. "Das ist wirklich eine wunderbare Idee", schwärmt Irene Ehses, die sich jetzt schon freut, mit ihren Töchtern Chiara und Viola das Fenster zum 23. Dezember zu gestalten. Das Fenster zum 24. leuchtet im Kindergarten Kinderland. Bei der Aktion, die ein Zeichen für gelebte Gemeinschaft setzen möchte, geht auch die Spendendose zugunsten des Vereins "Nachbar in Not Schweich" um.

Die
Kinder staunen über den lebendigen Adventskalender: Felix und Mattes
stimmen auf der Trompete mit weihnachtlichen Klängen auf die
Besinnungsstunde im Kreis der Nachbarschaft ein.
TV-Foto: Sandra Blass-Naisar
Die Adventsfenster sollen auf jeden Fall bis Weihnachten leuchten und zu einem abendlichen Spaziergang einladen. "Ganz besonders freuen wir uns über neue Gesichter", sagen die Frauen aus dem Organisations-Team. "Jeder Abend gibt Gelegenheit, Bekanntschaften zu machen, neue und alte Kontakte zu pflegen." Und das, so betonen alle, nicht nur im Neubaugebiet Madell III. Vielleicht wandert die Idee des lebendigen Adventskalenders ja im nächsten Jahr weiter durch Schweich.
Trierischer Volksfreund vom 03. Dezember 2008
Aufgeschreckt durch die versteckte Armut vieler Menschen, die ihre Probleme nicht offenbaren wollen, gründeten engagierte Schweicher Bürger Ende 2007 den Verein "Nachbar in Not". Die Bilanz des ersten Jahres zeigt, wie der Verein auf verschiedensten Ebenen Hilfestellung bieten kann.
Schweich. (f.k.) "Der Umfang der versteckten Armut ist schon erstaunlich. Meist sind es ältere Menschen, die sich nicht dazu bekennen wollen", sagt Vorstandsmitglied Pastor Edwin Prim. Als Beispiel nennt er eine 85-Jährige, die gegen etwas Geld fremde Gärten umgräbt. Das könne man auch als "schamloses Ausnutzen" bezeichnen, kommentiert Vorsitzende Maria Schuh.
Die Hilfen, die der Verein bietet, sind vielfältig und richten sich nach dem jeweiligen Fall. Wichtig sind die Sachspenden des örtlichen Einzelhandels und Geldspenden. Die Sachspenden der Geschäfte, darunter etwa Backwaren, Frischobst, Wurstwaren und Drogerieartikel, werden vorwiegend von Pastor Prim gezielt an Bedürftige verteilt. Einer alleinerziehenden Mutter besorgte der Verein Kinderkleidung und ein Sofa, einem anderen Hilfsbedürftigen Kleidung, einen Ofen und drei Kubikmeter Holz. Als eine krebskranke Frau nach dem Tod ihres Mannes die Stromrechnung nicht mehr zahlen konnte, übernahm der Verein die Kosten. Bei einem anderen Krankheitsfall half der Verein durch Übernahme der AOK-Zuzahlungsgebühr, Kleidung und Lebensmittel erhielt ein bedürftiger Herzpatient nach einer Operation. Für die Familie eines an Herztumor erkrankten Jungen organisierte der Verein eigens eine Spendensammlung - einer anderen Familie, die ihren vollwaisen Neffen aufgenommen hatte, half man durch Vermittlung zur Caritas mit Einkaufsgutschein und Kleidung.
Vorsitzende Schuh dankt allen Mitgliedern, Helfern und Spendern. Sie nennt auch die Jugendstadtkapelle und das Theaterzentrum Stierstall, die sich mit Benefizveranstaltungen beteiligten, und sie dankt der Alten- und Behindertenhilfe in der Verbandsgemeinde Schweich sowie der Caritas für die gute Zusammenarbeit. Ein Dankeschön gilt auch Stadtbürgermeister Vitus Blang und seiner Sekretärin Ursula Mader, die den Verein mit Räumlichkeiten und praktischer Bürohilfe unterstützen. EXTRA Der Verein "Nachbar in Not" ist ein Zusammenschluss ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer. Er hat laut Satzung den Zweck, "Geld- und Sachspenden zu sammeln und deren soziale Verwendung innerhalb der Stadt Schweich und des Stadtteils Issel zu organisieren. Spendenkonten: Voba Trier, Konto 1963520, BLZ 58560103 und SPK Trier, Konto 498220, BLZ 58550130.
Trierischer Volksfreund vom 02. Dezember 2008
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Die Renaturierung des Föhrenbaches schreitet weiter voran. Nach der Umgestaltung des Gewässers zwischen Föhren und Schweich, wo das einst begradigte Gewässer in eine neue Auenlandschaft eingebunden wurde, ist nun sein Durchlauf durch die Stadt in Arbeit.

Besprechung auf der Baustelle (von links): Bürgermeister Berthold Biwer, Stadtbürgermeister Vitus Blang, Landschaftsplaner Frank Hömme und Mitarbeiter Elmar Gartzen sowie Arnim Kopp von der Bauabteilung. TV-Foto: Friedhelm Knopp
Schweich. Eingemauert, eingeengt und teilweise durch Rohre geleitet: Der Föhrenbach verdiente einst die Bezeichnung "Bach" nicht mehr, denn er glich eher einem Kanal. Doch nach der 2004 begonnenen Renaturierung präsentiert er zwischen der Grundschule Föhren und Molitors Mühle bei Schweich wieder als natürliches Fließgewässer, das sich in einem breiten und flachen Bett durch eine Schilfauenlandschaft schlängelt und für Fische oder andere Wassertiere kein Hindernis mehr darstellt.
Zurzeit arbeitet die beauftragte Tiefbaufirma Wey am letzten Renaturierungsabschnitt. Er beginnt an der Autobahnzufahrt Schweich und zieht sich durch die Ortslage Schweich bis hin zur Mosel.
Nach Angaben von Planer Frank Hömme wurde an den Durchlässen unter dem Autobahnzubringer die Bachstruktur verbessert. Der ehemalige Auenwald an den Durchlässen ist wieder an den Bach angeschlossen und nun so gestaltet, dass er bei steigenden Wasserständen als Rückhaltefläche wirkt. Auch die Arbeiten an der Kempsmühle beim neuen L 141-Kreisel sind abgeschlossen. Das Ergebnis fällt auf: Das ehemalige Mühlenwehr wurde umgebaut, und eine breite Bachrinne sichert die Durchlässigkeit für die Wassertiere. Die alten, zum Teil hohlen Pappeln, die dort standen, wurden gefällt. Sie sollen durch Eschen ersetzt werden.
Spielplatz als Teil der Bachlandschaft
Weiter unterhalb, bei der Lehmbachmündung am Spielplatz "Uhlengarten", beherrschen noch Baumaschinen das Bild. Der alte Rohrdurchlass wird dort auf 30 Metern Länge wieder geöffnet, das Bachbett erweitert und naturnah gestaltet. Die Beseitigung der Verrohrung bringt auch mehr Hochwassersicherheit, denn das zu enge Rohr hat in der Vergangenheit zu Überschwemmungen auf der nahen Brückenstraße geführt. Bei der Neugestaltung soll der Kinderspielplatz in die Bachlandschaft integriert werden. Ungefährliche, ebene Zugänge und die flache Gestaltung des Bachbetts bilden die Basis für einen Wasserspielbereich.
Gearbeitet wird auch am Platz beim Kindergarten. Die ehemaligen Ufermauern dort wurden zu beiden Seiten abgerissen und der Bachlauf wird nun durch umfangreiche Grabungen erweitert und gestaltet. Im letzten Renaturierungsabschnitt soll der Bachlauf auf etwa 400 Meter Länge vor der Einmündung in die Mosel "entgradigt" und wieder der Landschaft angepasst werden.
Bauherr ist die Verbandsgemeinde Schweich. Gefördert wird die rund 150 000 Euro teure Renaturierung zu 90 Prozent aus Landesmitteln der Gewässeraktion "Blau".
Dazu Berthold Biwer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich: "Diese Renaturierung war nur möglich, weil sie vom Land als besonders bedeutsam eingestuft wurde und daher den höchsten Fördersatz von 90 Prozent erhielt."
Trierischer Volksfreund vom 18. November 2008
Sie ist die höchste Auszeichnung in der SPD: Die Willy-Brandt-Medaille. Acht mal verlieh Manfred Nink, Vorsitzender des SPD-Kreisverbandsdie Parteiauszeichnung im Alten Weinhaus in Schweich an verdiente SPD-Mitglieder.
Schweich.(kat) Zum vierten Mal in Folge ehrte der SPD-Kreisverband seine langjährigen Mitglieder in Schweich. Manfred Nink begrüßte zahlreiche Parteifreunde, darunter die Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes und Ministerin Malu Dreyer, den Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär Karl Diller, die Landtagsabgeordnete Ingeborg Sahler-Fesel, ihren Landtagskollegen und Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Alfons Maximini sowie Ortsvereinsvorsitzende und den Hausherrn, Stadtbürgermeister Vitus Blang. Eingebettet in die Erinnerung an herausragende politische Ereignisse der Jahre, in denen die Geehrten Mitglied in der SPD wurden, zeichnete Manfred Nink die Genossinnen und Genossen für 25-jährige sowie 40-jährige "Treue und aktive Mitgliedschaft" aus. Eine besondere Aufgabe hatte der Vorsitzende des Kreisverbands als er acht Mal die Willy-Brandt-Medaille verlieh. Josef Fax aus Zemmer, Norbert Gehlen aus Thomm, Heinz- Rolf Kniesz aus Kell am See, Palmatius Kohlhaas aus Züsch, Herbert Niewersch aus Saarburg, Walter Pohl aus Konz, Jürgen Reinehr aus Föhren sowie Manfred Rommelfanger aus Zerf erhielten die Medaille, die an den einstigen sozialdemokratischen Bundeskanzler und Friedensnobelpreis-Träger Willy Brandt erinnert.

Besondere Ehre: Der SPD Kreisverband Trier-Saarburg verlieh die Willy-Brandt-Medaille an verdiente Genossen.
Foto: Iris Hess
"Willy Brandt ist die Figur, die dafür steht, dass Menschen sich einmischen, mitreden und mitgestalten", sagte Malu Dreyer. Weiter stellte die Ministerin in ihrer Rede heraus, wie wichtig es sei, sich zu engagieren. "Die Welt wäre kalt, das Gemeinwesen leer, wenn es das Ehrenamt nicht geben würde", betonte die Ministerin.
Für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurden ausgezeichnet:
Arnold Becker (Saarburg), Hans Buchheit (Reinsfeld), Karl Diller (Hermeskeil), Klaus Gerteis (Aach), Josef Neises (Föhren), Manfred Neumann (Welschbillig), Werner Petuelli (Wellen), Walter Rausch (Kell am See). Für 25 Jahre Parteimitgliedschaft wurden geehrt: Willi de Giuli (Wawern), Günter Densborn (Schweich), Michael Fachbach (Leipzig), Hannelore Feltes (Kenn), Pierino Golinski (Kastel-Staadt), Günter Hamann (Korlingen), Hacene Hassani (Franzenheim), Martina Herwig-Berg (Schweich), Eleonore Hilbert (Konz), Matthias Idems (Kordel), Werner Kochnick (Föhren), Volker und Monika König (Hermeskeil), Mathias Lang (Tawern), Markus Mai (Osburg), Marlies Reiter (Wasserliesch), Gabi Roth (Kordel), Ewald Scheer (Kastel-Staadt), Oswald Schritter (Freudenburg), Monika Steil (Welschbillig), Wolfgang Weber (Trier), Alois Zehren (Freudenburg)
Das Duo "Two-n-Two" mit Stephan Völpel und Klaus Lieser umrahmte die SPD-Veranstaltung musikalisch.
Trierischer Volksfreund vom 18. November 2008
Von unserer Mitarbeiterin Anke Emmerling
Schweich. Am 14. Oktober 1933 gründete sich im Schweicher Hotel Max der Schachklub 1933 Schweich e.V. um fortan ein "königliches Spiel" zu pflegen, das, wie es das Protokoll vermerkt, "zur Ruhe, zur geistigen Konzentration und zur Selbstbeherrschung erzieht". Der zweite Weltkrieg lähmte seine Aktivitäten, bis der Klub 1948 als einer der ersten im Bezirk Trier von der französischen Militärregierung wieder offiziell zugelassen wurde. Jetzt hat er, nach einer von Erfolgen (höchste deutsche Amateurklasse in den 50ern, Rheinland-Pfalz-Meisterschaft von Anika Boenisch in den frühen 90ern) gekrönten Geschichte sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Aktuell verzeichnet der Schachklub 1933 Schweich e.V. 100 Mitglieder von sechs bis 90 Jahren, sieben Mannschaften von der C-Klasse bis zur Rheinland-Pfalz-Liga und einen mit 40 Prozent bemerkenswert hohen Anteil an Jugendlichen. "Wir haben als erster Verein Schachunterricht in Schulen ausgerichtet", sagt Vorsitzender Achim Schmitt, der auch als Präsident des Schachbezirks Trier, des Schachbunds Rheinland-Pfalz sowie Präsidiumsmitglied des Deutschen Schachbunds das Ziel der Etablierung von Schach in Schulen verfolgt. Denn: "Eine dreijährige Studie der Universität Trier mit Grundschulen hat belegt, das Schach bis zu 50-prozentige Leistungssteigerung in allen Fächern fördert". Eine Beobachtung, die jugendliche Vereinsspieler aus eigener Erfahrung bestätigen und die Marco (15) begründet: "Konzentration und Denken werden geschult, und weil immer Steigerungsmöglichkeit besteht, hat man Antrieb, sich ständig zu verbessern".
Schach sei dem Wesen nach Spiel, der Form nach Kunst, der Darstellung nach Wissenschaft und der Art nach Sport, formulierte Achim Schmitt in der Festansprache. Spielerischer Höhepunkt war eine Simultanpartie von 22 Spielern gegen den Groß- und ukrainischen Landesmeister Alexander Berelovich ab. Zwanzigmal gewann er, zwei Remis rangen ihm Uwe Schmellenkamp und Werner Koch ab.
Mitglieder des Klubs wurden für engagierte Vorstandsarbeit vom Sportkreis-Vorsitzenden Alfons Steinbach geehrt. Die bronzene Ehrennadel erhielten Hans Ball, Werner Koch und Otmar Rößler, die silberne Ehrennadel Achim Schmitt.
Mit einer Feier, die inhaltlich und in ihrer Gestaltung Aspekte von Schach zwischen Spiel, Kunst, Sport und Wissenschaft aufgriff, beging der Schachklub 1933 Schweich e.V. in der Synagoge Schweich sein 75-jähriges Bestehen. Dabei wurden auch verdiente Mitglieder mit Ehrennadeln des Sportbundes Rheinland geehrt.

Beim Schachklub Schweich wurden Hans Ball, Werner Koch, Otmar Rößler und Achim Schmitt (von links) von Alfons Steinbach mit Ehrennadeln und Urkunden ausgezeichnet. TV-Foto: Anke Emmerling
Trierischer Volksfreund vom 16. Oktober 2008
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 soll das Schweicher Stefan-Andres-Schulzentrum neu strukturiert sein: Die Hauptschule wird in einer Realschule plus aufgehen, und als zusätzliches Bildungsangebot soll ein dreizügiges staatliches Gymnasium entstehen. Nach den entsprechenden Entscheidungen der politischen Gremien wurde die Strukturänderung nun verwaltungstechnisch in Angriff genommen.
Schweich/Trier. Sowohl der Verbandsgemeinderat Schweich als auch der Kreistag hatten sich für die Einrichtung eines staatlichen Gymnasiums in Schweich ausgesprochen (der TV berichtete). Den Ausschlag gaben die jüngsten Anmeldezahlen: Zuletzt wollten 56 Prozent der Eltern in der Verbandsgemeinde (VG) Schweich ihre Kinder auf ein Gymnasium schicken. Das private Bonhoeffer-Gymnasium in Schweich kann diese Nachfrage aufgrund seiner Struktur und seiner begrenzten Kapazität nicht auffangen, und die Trierer Gymnasien leiden zunehmend unter Überlastung. Hinzu kommen die oft sehr langen Anfahrtswege für die Schüler.
In dieser Situation bot sich die Einrichtung eines staatlichen Gymnasiums in Schweich an, zumal nach dem geplanten neuen Schulgesetz für 2009 eine Strukturänderung am Stefan-Andres-Schulzentrum ins Haus steht. Die Hauptschule soll aufgelöst werden und in einer kooperativen Realschule plus aufgehen. Dabei bot sich an, nach einer gemeinsamen Orientierungsstufe in der 5. und 6. Klasse ab Klasse 7 auch einen gymnasialen Zweig anzuschließen.
Inzwischen wurde das Projekt verwaltungstechnisch in Angriff genommen. Lehrerkollegien und Eltern der betroffenen Schweicher Schulen haben zugestimmt, und Anfang Oktober stellte die VG-Verwaltung bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) die entsprechenden Anträge.
ADD will nun eine Planungsgruppe bilden
Die ADD wird nun noch den Regionalelternbeirat und die Personalvertretung beteiligen müssen. "Der nächste Schritt ist dann die Bildung einer Planungsgruppe aus Lehrervertretern und ADD-Mitarbeitern", erklärt ADD-Sprecherin Eveline Dziendziol.
Neben der ADD ist auch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg in Sachen "Gymnasium" tätig. "Das Schweicher Projekt spielt eine wichtige Rolle in unserer Schulentwicklungsplanung", sagt Joachim Christmann vom Schuldezernat. Um Aufschluss über die genauen Eltern-Wünsche in der VG Schweich zu erhalten, habe der Kreis dort eine schriftliche Umfrage gestartet, die auf hohes Interesse stoße. Befragt wurden rund 400 Eltern von Dritt- und Viertklässlern. Die Auswertung werde in Kürze beginnen.
Zum Schuljahr 2009/2010 soll die neue Struktur mit Realschule plus und Orientierungsstufe stehen. Vermutlich werden zunächst fünf Gymnasiallehrer in der Orientierungsstufe mit den Klassen 5 und 6 mitarbeiten. Der Gymnasialbetrieb wird erst 2012 beginnen, wenn die ersten Jugendlichen aus der Orientierungsstufe die 7. Klasse erreicht haben. EXTRA Nach dem Entwurf des neuen Schulgesetzes, das in Kürze in Kraft treten soll, werden die bisherigen Haupt- und Realschulen in der Realschule plus vereint. In der 5. und 6. Klasse soll es keine Trennung der Schultypen mehr geben - alle Kinder werden dort gemeinsam unterrichtet. Das in Schweich geplante kooperative Modell mit Gymnasium sieht ab der 7. Stufe eine Aufteilung in abschlussbezogene Klassen vor. Unterschieden wird nach einem späterem Anschluss mit der Berufsreife, einem Sekundärabschluss oder dem Abitur. (f.k.)
Trierischer Volksfreund vom 07. Oktober 2008
Den "Durchbruch" im wahrsten Sinne des Wortes haben die zwölf Zweijährigen geschafft, die seit August in den Kindergarten Angela Merici in Issel gehen. 15 000 Euro hat die Stadt Schweich als Bauträger in die Hand genommen, um die Rahmenbedingungen für die Kleinen zu schaffen.
Schweich-Issel. (sbn) Durch einen Wanddurchbruch wurde ein neuer Förder- und Ruheraum geschaffen. In den neu strukturierten zwei geöffneten Gruppen im Obergeschoss mit 25 Kindern werden nun pro Gruppe jeweils sechs Kinder ab zwei Jahren betreut. Neben den Krippenplätzen und dem Angebot für die Zweijährigen verfügt die Einrichtung in Trägerschaft der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin über 35 Ganztages- und 28 Teilzeitplätze.
Nach 16 Jahren wurde das Haus, die einstige Grundschule, komplett innen gestrichen, die Böden grundgereinigt und ausgebessert, neue Spielmaterialien und eine Kuschel-Ausstattung für den Ruheraum angeschafft.
Auf Initiative von Kindergartenleiterin Heike Gesellchen wurde auch das Angebot der Krippengruppe (neun Monate bis drei Jahre) im Erdgeschoss den Wünschen der Eltern entsprechend erweitert. Die Gruppe ist künftig von 7.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.
Der Tagesablauf von Gruppenleiterin Janine Monz und den Mitarbeiterinnen Ingrid Otten und Julia Kehr richtet sich in erster Linie nach den Bedürfnissen und dem persönlichen Rhythmus der Kinder. "Um den Kleinen Orientierung und Sicherheit zu geben, ist der Tag strukturiert. Fürs Essen, Schlafen und das freie Spiel sind - individuell jeweils flexibel zu handhaben - Zeiten im Tagesablauf vorgesehen", erläutert die Leiterin im Gespräch mit dem TV.
"Bei unseren Kleinsten bestimmen die alltäglichen Dinge des Lebens die Pädagogik, orientiert an den Prinzipien Maria Montessoris."
Soll heißen, dass nicht die Erzieherin das Kind formt, sondern behutsam in seiner Entwicklung unterstützt und begleitet, um ein Umfeld zu gestalten, das zum Lernen anregt und auffordert.
Erfreulich sei, dass Eltern rückmelden, ihre Kinder würden große Schritte in ihrer Entwicklung machen. Vor allem die Selbstständigkeit werde gefördert, weil die Kleinen am Vorbild der Großen orientiert lernen. "Am Tisch möchten auch die ganz Kleinen mitessen und schieben Flasche und Brei beiseite, um das zu bekommen, was die Großen auf dem Teller haben", sagt Heike Gesellchen, "Familienalltag eben."
Wer sich für einen Platz in der Krippengruppe interessiert, kann sich unter Telefon 06502/2330 mit der Kindergartenleitung in Verbindung setzen.
Indienststellung des neuen Rüstwagens durch den Landrat Günther Schartz mit anschl. Schauübungen der Freiwilligen Feuerwehren Schweich und Issel auf dem Synagogenvorplatz am 9. September 2008





Trierischer Volksfreund vom 27. August 2008
Von unserem Redakteur Friedhelm Knopp
Einstimmig hat sich der Verbandsgemeinderat Schweich in seiner Sitzung am Dienstagabend für die Einrichtung eines staatlichen Gymnasiums in Schweich ausgesprochen. Das Projekt soll schon zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 starten.
Schweich. Die Weichen für das Projekt hatte der Rat bereits im Mai dieses Jahres gestellt. Damals wurde die Verwaltung auf einstimmigen Beschluss beauftragt, die vorbereitenden Schritte zur Umwandlung des Schweicher Schulzentrums in eine Realschule Plus mit Gymnasium einzuleiten. Der Kreistag beschloss daraufhin, bei der ADD Trier die Einrichtung eines staatlichen Gymnasiums am Standort Schweich zu beantragen. Inzwischen haben sich ADD, Kreis und Verbandsgemeinde (VG) über die Grundzüge des Schulprojekts geeinigt: Vom Kreis bei der ADD beantragt wurde die Einrichtung eines dreizügigen Gymnasiums sowie die Zusammenlegung der Schweicher Haupt- und Realschule zu einer Realschule Plus, die später auch einen Fachoberschulabschluss ermöglichen soll. Einstimmig und ausdrücklich begrüßte der VG-Rat in seiner gestrigen Sitzung diesen Antrag.
Ebenfalls einstimmig beauftragte der VG-Rat gestern die Verwaltung mit der Einrichtung eines staatlichen Gymnasiums in Schweich und der Bildung einer Realschule plus mit gemeinsamer Orientierungsstufe.
Die Zustimmung der CDU war kurz und eindeutig, ähnlich die der FWG. Auch eine umfassende Diskussion seitens der SPD-Fraktion, die zunächst erwartet wurde, entfiel. Nach Angaben von SPD-Fraktionschef Vitus Blang habe die Vorlage der Verwaltung so geklungen, als solle das Gymnasium zunächst ohne Orientierungsstufe mit einer Realschule Plus Real starten. Ein Vorgehen, das seine Fraktion im Interesse aller Schüler nicht habe mitragen wollen. Diese Bedenken seien durch die Eingangserklärung von Bürgermeister Biwer beseitigt worden. Der hatte zuvor betont: "Wir stimmen heute über die Einrichtung einer Realschule Plus und ein Gymnasium mit gemeinsamer Orientierungsstufe ab. Unser Ziel ist eine kooperative Gesamtschule."
Trierischer Volksfreund vom 26. August 2008
Schweich, Mosel. Geduldig gewartet haben die einen, diplomatisch verhandelt die anderen - und freuen dürfen sich jetzt alle: Die Grundschule Schweich hat eines der heiß-begehrten 1000 DFB-Minispielfelder bekommen und mit illustrer Gästeschar aus Sport, Politik und Verwaltung eingeweiht.

Inmitten
einer quirligen Schülerschar mit hochkarätigem Gästetross freuen sich
Andi Brehme und Sandra Minnert mit Schulleiterin Birgit Feilen (im
Vordergrund) über das neugebaute DFB-Minispielfeld auf dem Schulhof der
Grundschule.
© Sandra Blass-Naisar
"Und ich saß damals am 8. Juli 1990 im Stadio Olympico in Rom und hielt den Atem an, als Andi Brehme im Finale gegen Argentinien sieben Minuten vor Schluss einen Foul-Elfmeter zum 1:0 verwandelt und Deutschland zum Weltmeister gemacht hat", bekennt stolz der Rektor der Schweicher Realschule, Eberhard Blind.
Andi Brehme und Sandra Minnert, Weltmeisterin im Frauen-Fußball 2003 und 2007, genießen ihren Auftritt trotz Nieselregen inmitten quirliger, aufgeregter Grundschüler, die endlich ihr Mini-Spielfeld mit dem "ganz dollen Kunstrasen", den Banden und integrierten Toren fußballtechnisch einweihen wollen. "Wann dürfen wir spielen? Ist es jetzt soweit?", drängeln die Viertklässler, doch Schulleiterin Birgit Feilen lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
Ihr ganz besonderer Dank gilt an diesem Tag einem ihrer Kollegen, der bescheiden im Hintergrund steht und doch die Fäden in schwierigen Verhandlungsrunden gezogen hat: Bernd Münchgesang, seit 38 Jahren engagierter Lehrer, der Generationen von Kindern den Fußball lieben gelehrt hat, ist nämlich auch umtriebiges DFB-Präsidiumsmitglied. "Ohne seinen Einsatz sowohl in politischen Gremien als auch auf DFB-Ebene würde dieses Spielfeld hier nicht stehen!", betonte die Schulleiterin und dankte ihrem Kollegen für "unermüdliche Unterstützung".
"Das schönste Geschenk" auch für die sportbegeisterte Rektorin und Handballerin, die am Morgen in einer stimmungsvollen Feierstunde offiziell zur Rektorin der Grundschule Am Bodenländchen ernannt wurde. "Ich habe das mit der Schirmherrschaft wohl zu wörtlich genommen", unkte Verbandsbürgermeister Berthold Biewer abschließend, während Pastor Edwin Prim dem neuen Kunstrasen im Regen den Segen gab.
Stadtkapelle Schweich, Kinderkonzert am 23. August 2008 - Synagoge Schweich
Unter der Leitung von Michael Corde wird die Reihe der Kinderkonzerte mit der Erzählung von "Gulliver`s Reisen forgesetzt.
Für das leibliche Wohl sorgte der Verein "Nachbar in Not e.V."








Fotos: Iris Hess
09. August 2008 "Schweich bewegt sich"







Fotos: Andreas Prim und Christian Linde
Trierischer Volksfreund vom 4. Juni 2008
Es stimmte einfach alles: Voller Freude und mit viel Fantasie feierten Kinder, Eltern, Erzieherinnen und Gäste den runden Geburtstag der Kindertagesstätte (Kita) "Kinderland" in Schweich. 74 Kinder werden dort betreut.
Schweich. (kat) Jungs als Ritter verkleidet, Mädchen mit hübschen Feenhüten, eine fantastische Geburtstagstorte, emsige Erzieherinnen, mit Kameras für den Schnappschuss ausgestattete Eltern und lauter gut gelaunte Gäste: Das Schweicher Kinderland feierte Geburtstag. "Wochenlang haben sich die Kinder auf den großen Tag vorbereitet", sagte Kita-Leiterin Veronika Siksch. Spannung lag in der Luft, als die hübschen Burgfräuleins und schneidigen Ritter die Bühne betraten, um die einstudierten Tänze und Lieder zu präsentieren. Mit viel Applaus wurden die tollen Darbietungen belohnt. Zuvor hatten einige Gäste ihre Glückwünsche überbracht: Stadtbürgermeister Vitus Blang betonte, dass die Stadt Schweich die Trägerschaft vor acht Jahren gerne übernommen habe. Denn der erste Betriebsträger hatte nach nur knapp zwei Jahren gestrauchelt. Blang sprach von einem stetig steigenden Bedarf an Kinder-Krippen-Plätzen. Die Schaffung solcher Plätze sei wichtig, um die Stadt Schweich für junge Familien attraktiv zu machen, bemerkte der Stadtbürgermeister.
In der viergruppigen Kita gibt es derzeit 74 Betreuungsplätze. Die Kinder werden in zwei Regelgruppen und zwei altersgemischten Gruppen betreut. 45 unter Sechsjährige besuchen die Kita ganztags, Kinder können ab neun Monaten aufgenommen werden.
Kerstin Brenner sprach stellvertretend für die Kita-Eltern: "Wir geben unsere Kinder gerne hierhin in die allerbesten Hände", lobte die Elternvertreterin das Team der modernen Einrichtung (Veronika Siksch, Jenny Schlöder, Theresia Thielen, Tina Hahn, Claudia Hofer, Silvia Eichhorn, Dagmar Lambrecht, Isabell Klassen, Claudia Schilz, Melanie Jakobs, Lisa Vogel). Auch Joachim Christmann, Dezernent des Kreises Trier-Saarburg, sowie Oliver Kimmlingen, Vorsitzender des Fördervereins und Freundeskreises der Kita, gratulierten zum zehnten Geburtstag. Im Mittelpunkt des Geschehens jedoch standen durchweg die Kinder. Ihre lachenden Gesichter und strahlenden Augen setzten dem gelungenen Geburtstagsfest, das unter dem Motto "Ritterfest" stand und viele Überraschungen parat hatte, die Krone auf.
Trierischer Volksfreund vom 23. April 2008 - von Friedhelm Knopp
"Es gibt viel versteckte Not hinter geschlossenen Türen" sagten sich einige Schweicher Bürgerinnen und Bürger. Sie beschlossen zu helfen, wenn es nötig und möglich ist. Dazu gründeten sie den Verein "Nachbar in Not", der nun zunächst auch auf die Unterstützung Dritter hofft.

Der Vorstand des neuen Vereins (von links): Pfarrer Michael Wermeyer, Usula Mader, Vitus Blang, Pfarrer Edwin Prim, Maria Schuh, Horst Leimbach und Anette Hill. TV-Foto: Friedhelm Knopp
Schweich. "Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu anderen karitativen Institutionen, sondern als Ergänzung", sagt die Vorsitzende von "Nachbar in Not", Maria Schuh. Besonders eng soll die Zusammenarbeit mit den beiden Kirchen und der Stadt Schweich werden. Das zeigt auch der Blick in die Vereinssatzung: Die Pfarrer der beiden Kirchen wie auch der Stadtbürgermeister sind sogenannte geborene Mitglieder.
Schuh: "Wichtig ist, die Not, die meist versteckt hinter verschlossenen Türen stattfindet, zu erkennen. Dabei können uns besonders die beiden Pfarrer helfen, denn die wissen, was sich in den Häusern ihrer Gemeinden tut."
Die Idee sei an Weihnachten 2006 beim Kochen des Festessens entstanden mit der Frage: "Uns geht es doch allen gut - wäre es nicht sinnvoller, für die Menschen zu kochen, die Not leiden?" Diese Idee sei in der Praxis wohl kaum realisierbar gewesen, zumal bei wirklich Hilfsbedürftigen die Schamgrenze oft hoch liege. Und einfach Geld spenden erschien zu oberflächlich.
Im Herbst 2007 fassten die engagierten Schweicher Frauen und Männer daher den Beschluss, in Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde einen Verein zu gründen. Nach der Gründungsversammlung waren Mitte Februar auch die rechtlichen Hürden geschafft: "Nachbar in Not" erhielt die Anerkennung als gemeinnütziger Verein.
Geld- und Sachspenden sind willkommen
"Hilfe in Schweich und Issel und nicht irgendwo in der weiten Welt" will der noch kleine Verein je nach Fall auf verschiedenen Ebenen leisten. Einmal auf der rein materiellen Schiene mit Geld und Sachspenden, wobei auch die Organisation oder die Unterstützung von Spendenaktionen in Frage kommen. Die zweite Schiene ist die praktische Hilfe für Menschen in akuten, nicht materiell bedingten Notlagen. Dazu gehört etwa die Klärung sozialer Fragen und Hilfe bei Problemen mit Behörden, Institutionen und Sonstigem.
Der junge Verein steht noch ganz am Anfang und hat vier Hauptanliegen: Der öffentliche Bekanntheitsgrad soll steigen wie auch die Zahl der Mitglieder. Willkommen sind zudem Geldspenden und Firmen, die mit Sachspenden helfen wollen. Diese Schweicher Geschäfte waren von Anfang an dabei: Bioladen "BioTopp", Metzgerei Herres, Schreibwaren Diederich und DM-Markt. EXTRA Der Verein "Nachbar in Not" ist ein Zusammenschluss ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer. Er hat laut Satzung den Zweck, "Geld- und Sachspenden zu sammeln und deren soziale Verwendung innerhalb der Stadt Schweich und des Stadtteils Issel zu organisieren. Er berät und leistet Hilfe in sozialen Angelegenheiten. Weitere Aufgaben sind Not zu entdecken, Menschen in Not zu helfen und andere zum Helfen anzuregen". Der Vorstand: Vorsitzende Maria Schuh, Stellvertreter Thomas Becker, Schatzmeisterin Anette Hill, Schriftführerin Ursula Mader, Beisitzer Manfred Arens und Horst Leimbach, Pfarrer Edwin Prim (katholische Gemeinde) und Pfarrer Michel Wermeyer (evangelische Gemeinde), Stadtbürgermeister Vitus Blang. Kassenprüfer Gerd Loskyll und Wolfgang Düpre. Spendenkonten: Voba Trier, Konto 1963520, BLZ 58560103 und SPK Trier, Konto 498220, BLZ 58550130
© SPD Schweich 2008
27. September 2010
20:00 Uhr
Stadtratsfraktion
Gasthaus Junges
Oberstiftstr. 5
Schweich
30. September 2010
19:00 Uhr
Stadtrat
Altes Weinhaus
Brückenstr. 46
Schweich
26. Oktober 2010
20:00 Uhr
Stadtratsfraktion
Gasthaus Junges
Oberstiftstr. 5
Schweich
27. Oktober 2010
20:00 Uhr
VG-Fraktion und Arbeitskreis
Gasthaus Pelzer
Bekond
28. Oktober 2010
19:00 Uhr
Stadtrat
Altes Weinhaus
Brückenstr. 46
Schweich
22. November 2010
20:00 Uhr
Stadtratsfraktion
Gasthaus Junges
Oberstiftstr. 5
Schweich
23. November 2010
20:00 Uhr
VG-Fraktion und Arbeitskreis
Moselland
Ensch
24. November 2010
17:00 Uhr
Verbandsgemeinderat
Brückenstr. 26
Schweich
25. November 2010
19:00 Uhr
Stadtrat
Altes Weinhaus
Brückenstr. 46
Schweich
07. Dezember 2010
20:00 Uhr
VG-Fraktion und Arbeitskreis
Kenn
09. Dezember 2010
17:00 Uhr
Verbandsgemeinderat
Brückenstr. 26
Schweich
13. Dezember 2010
20:00 Uhr
Stadtratsfraktion
Gasthaus Junges
Oberstiftstr. 5
Schweich
14. Dezember 2010
19:00 Uhr
Stadtrat
Altes Weinhaus
Brückenstr. 46
Schweich
Termine OV-Mehring